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Königsbrunn

07.01.2019

Neujahrswünsche aus Berlin, München und Augsburg

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Bundestagsabgeordneter Volker Ulrich wünschte sich für 2019 mehr gegenseitigen Respekt.
Bild: Adrian Bauer

Was sich die Gastredner beim Königsbrunner Neujahrsempfang für die Gesellschaft als Ganzes und für die Region erhoffen.

Mut, Optimismus und Zuversicht wünschten die hochrangigen Politiker in ihren Grußworten beim Neujahrsempfang der Stadt den Bürgern – nicht nur in Königsbrunn. Heinz Liebert, der Stellvertretende Landrat, ging auf drei Zukunftsthemen im Landkreis ein.

Bundestagsabgeordneter Volker Ullrich (CSU) räumte ein, dass sich die Bundespolitik auch nach der Regierungsbildung nicht von ihrer besten Seite gezeigt habe. Zu lange sei nur über Posten debattiert worden, statt über die anstehenden Projekte. Jetzt sei es an der Zeit, die richtigen Schritte zu tun, um Gutes zu bewahren und weiter zu entwickeln und konkrete, sichtbare Ergebnisse politischen Handelns zu liefern. Er dankte auch allen, die sich ehrenamtlich für andere engagieren und so den sozialen Zusammenhalt im Land fördern. Wütend mache ihn, wenn er lese, dass Sanitäter, Feuerwehrleute oder Polizisten beim Versuch zu helfen körperlich und verbal angegangen würden: „Hier muss man ein Mindestmaß an Respekt im Umgang einfordern. Das sollte eine wichtige Botschaft für 2019 sein.“

Kein Grund für Angstmacherei

Für die vier anwesenden Landtagsabgeordneten Andreas Jäckel (CSU), Fabian Mehring (Freie Wähler und Markus Bayerbach (AfD) sprach Simone Strohmayr (SPD) als Dienstälteste das Grußwort. Sie sprach die anstehenden Veränderungen in der Wirtschaftswelt durch Digitalisierung und Globalisierung an. Dass diese Prozesse auch in der Region angekommen seien, zeigten die Beispiele von Ledvance und Kuka. Es müssten Lösungen gefunden werden, für Angstmacherei sei in Zeiten von Vollbeschäftigung aber kein Platz. Der Großraum Augsburg biete gute Infrastruktur und medizinische Versorgung, wichtige Themen seien ein besserer, günstiger Öffentlicher Nahverkehr und bezahlbarer Wohnraum.

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Vize-Landrat Heinz Liebert kam ebenfalls auf das Thema Mobilität zu sprechen. Die großen Straßen im Landkreis seien gerade im Berufsverkehr extrem voll. „Was ist schnell am Schnellbus, wenn er im Stau steht“, fragte Liebert. Die Verlängerung der Straßenbahn-Linie 3 nach Königsbrunn sei daher ein logischer Schritt. Die Mobilität sei ein gesellschaftliches Thema und die Frage: „Wie bekommen wir die Menschen weg von der Straße?“

Uniklinik ist Chance und Aufgabe zugleich

Das Thema Verkehr spielt für den Landkreis auch bei der medizinischen Versorgung eine Rolle. Seit dem 1. Januar ist das Augsburger Klinikum offiziell Uni-Klinik. Das sei eine große Chance für den Landkreis, sagte Liebert. Er freute sich, dass der Freistaat nun den Betrieb finanziert und Geld für Forschung in die Region fließt. Landkreis und Stadt Augsburg hätten in der Vergangenheit jedes Jahr ein Defizit von zuletzt 14 Millionen Euro ausgeglichen.

Doch die Uniklinik bringe auch Aufgaben mit sich. Der Landkreis müsse Infrastruktur schaffen in allen Bereichen: Wohnungen, Öffentlicher Nahverkehr, Parkflächen. Alle diese Entwicklungen wolle man im Einvernehmen mit den umliegenden Städten Stadtbergen und Neusäß anschieben, sagte Liebert.

Bereits viel erreicht habe man beim Thema Bildung: Der Kreistag habe in den vergangenen Jahren 200 Millionen Euro in die Schulen gesteckt, unter anderem für die Sanierung des Königsbrunner Gymnasiums. In diesem Bereich sei man in Bayern vorbildlich.

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