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Schwabmünchen

12.02.2018

Nicht nur Indianer tanzen Macarena

Eine volle Tanzflaeche und eine ausgelassene Stimmung herrschte den ganzen Abend vor.
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Eine volle Tanzflaeche und eine ausgelassene Stimmung herrschte den ganzen Abend vor.

Der traditionelle Weiberfasching des TSV Schwabmünchen in der Stadthalle wird zum Schaulaufen phantasievoller Kostüme. Wie eine neue Tanzformation die 300 Gäste überzeugt.

Es dauerte keine Minute, nachdem das „Duo Grenzenlos“ mit ihrer Musik begann, und die Tanzfläche der Stadthalle füllte sich rasch. Die 300 feierwütigen Damen in kunstvoll gekleideten Kostümen vereinnahmten schnell die Halle beim traditionellen Weiberfasching der Turnabteilung des TSV Schwabmünchen. „Das ist wieder gigantisch, was hier abgeht“ sagte Geli Kraus, die mit ihrem Organisationsteam diese einmalige Veranstaltung auf die Beine stellte. Ob bei Gruppentänzen wie Macarena, dem Bobfahrerlied oder klassischen Partyliedern von Schlager über Twist bis Rock – es war schwer, noch Platz auf der großen Tanzfläche zu finden.

„Wir haben uns abgestimmt und das Thema Japan zur Kostümierung gewählt“, war aus dem Kreis der Puppenspielerinnen des TSV-Kasperletheaters, begleitet von herzhaftem Anstoßen mit Cocktails, zu hören. Mit ihnen tummelten sich Gruppen von Außerirdischen, Skeletten, Einhörnern, Indianern, Löwenzahn, Dominosteinen, Stinktieren, Blumentöpfen, Seeräubern und altertümlichen Ägypterinnen.

Unterbrochen wurden die halbstündigen Tanzrunden mit Aufführungen verschiedener Tanzformationen des TSV. Die Menkinger Jugendgarde, Link2Dance, die Menkinger Garde, Dancestatic, Tanzsucht und Shapin’ Up präsentierten tempogeladene und choreografisch anspruchsvolle Showtänze. Die Buronia Dreamboys ließen mit ihrer erotischen Darbietung für die Damen ab 18 keine optischen Wünsche offen. Den Höhepunkt boten die TSV Dream Boys. Das fünfköpfige Thekenteam legte Flaschenöffner und Handtuch beiseite und tanzte für die Damen den „Superperforator“ aus dem „Schuh des Manitu“. Der letzte Ton war noch nicht verklungen, da forderte die Halle mit kreischendem Geschrei eine sofortige Wiederholung der Vorführung. Keine andere Showtruppe konnte an diesem Abend eine solche Publikumswirkung erzielen. Die Partylaune stieg mit fortschreitender Zeit. Atemlos vom Mitsingen beim gleichnamigen Lied hob das Partyvolk mit 99 Luftballons ab. Die Gänge zwischen den Tischen füllten sich mit Tänzerinnen. Die berühmte Telefonnummer, die für einen Skandal im Sperrbezirk sorgte, wurde nahezu fehlerfrei von der Menge mitzitiert. Das Duo Grenzenlos bewies erneut hohes Gespür für sein Partyvolk und hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg des Weiberfaschings.

Trotz hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit ließ die Tanzwut und Partystimmung über den ganzen Abend nicht nach. Die Veranstaltung gehörte erneut zu einem der Höhepunkte in Schwabmünchens Partyszene.

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schwabmuenchner-allgemeine.de

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