Newsticker

EU sichert sich bis zu 160 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Moderna
  1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Ortsdurchfahrt künftig ohne Hügel

Mittelneufnach

03.04.2018

Ortsdurchfahrt künftig ohne Hügel

Die starke Erhebung an den Schienen der Mittelneufnacher Ortsdurchfahrt ist ein Problem für Fahrzeuge und Anwohner. Sie soll bis Mitte des Jahres entschärft werden.
Bild: Andrea Strahl

Der Gemeinderat beschließt, dass die Kuppe am Bahnübergang verschwinden soll. Außerdem präsentiert die Reichertshofer Jugend ein Konzept für einen Treffpunkt.

Bürgermeisterin Cornelia Thümmel hat bei dem für die Schwabmünchner Straße zuständigen Staatlichen Bauamt erreicht, dass es den Bahnübergang in der Ortsdurchfahrt entschärft. Durch die starke Auf- und Abfahrtsneigung der Straße beidseits der Schienen habe das gemeindeeigene Feuerwehrauto schon Schaden genommen. Die Anwohner würden durch den entstehenden Lärm überfahrender Lkw zudem stark belastet. „Für das erste Halbjahr 2018 wurden mir die Bauarbeiten zugesagt“, so die Rathauschefin. „Früher wäre mir noch lieber gewesen, aber auch das ist schon ein Erfolg.“

Auch teilte sie nun dem Gemeinderat mit, dass wegen Straßenerneuerungsarbeiten Richtung Schwabmünchen die Staatsstraße ab Mai in Höhe der Ortsdurchfahrt Höfen für rund sechs Monate gesperrt wird. Umleitungen werden ausgewiesen.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte außerdem die Reichertshofer Jugend ihr Konzept vor. Sie wünscht sich einen vereinsübergreifenden Treffpunkt in ihrem Ortsteil von Mittelneufnach und hat sich schon einige Gedanken darüber gemacht. Denn ihr bisheriger „Saloon“ auf Privatgrund muss neuen Baumaßnahmen weichen. Die Idee ist ein mobiles Gestell eines Ladewagens, auf dem im Eigenbau der Treffpunkt errichtet werden soll. Sie bat die Gemeinde und den Jugendausschuss um Unterstützung in der Organisation und bei der Suche nach einem geeigneten Standort. Als geschlossener Jugendklub mit Vereinsstruktur wollen sich die elf Jugendlichen ab 17 Jahren mit verantwortlichen Vorständen und Satzung organisieren.

Drei Dorfmitglieder stünden schon fest, die sich um das Jugendschutzgesetz kümmern und sich als Ansprechpartner bei Problemen zur Verfügung stellen.

Ein anderes Thema betrifft Hausbesitzer: Der Gemeinderat hat die Entwässerungssatzung dem aktuellen Stand der Regierung angepasst. Ab sofort müssen Bürger eine Regenwasserversickerung nicht mehr von der Gemeinde genehmigen lassen, wenn das Niederschlagswasser – von einer Fachfirma bestätigt – ordnungsgemäß versickert oder anderweitig beseitigt werden kann. Damit erlischt der Anschlusszwang an das Abwasser-Mischsystem und entlastet die Kläranlage.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren