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Osram in Schwabmünchen: Auf dem Rücken der Mitarbeiter

Osram in Schwabmünchen: Auf dem Rücken der Mitarbeiter
Kommentar Von Norbert Staub
08.12.2019

Auch bei Osram in Schwabmünchen sind es die Mitarbeiter, die die Leidtragenden von Übernahme- und Börsen-Zockereien sind.

Es ist noch gar nicht lange her, da sah es richtig gut aus für das Osram-Werk in Schwabmünchen. „Wir bauen Schwabmünchen zu einem Hightech-Standort aus“, sagte Osram-Chef Olaf Berlien vor zwei Jahren und deutete an, dass in Schwabmünchen zusätzliche neue Arbeitsplätze entstehen könnten.

In ultramodernen, keimfreien Räumen werden seit einiger Zeit Beschichtungen für LED-Chips gefertigt, ein Ergänzungs-Tarifvertrag eröffnete den Mitarbeitern exzellente Fortbildungsmöglichkeiten, das Werk im Norden der Stadt wurde sogar für den Testlauf mit dem neuen Mobilfunk-Standard 5G ausgewählt – die Zukunft von Osram in Schwabmünchen schien gesichert. Und nun steht alles wieder in Frage, weil niemand sagen kann, wie sich die Übernahme des Chip-Herstellers AMS auf das Werk auswirkt.

Den Mitarbeitern bleibt wieder mal nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass es irgendwie doch wieder gut geht – so wie in den Jahren zuvor, wenn bei Osram in Schwabmünchen mal wieder Gerüchte um eine Schließung kursierten. Sie sind wie leider so oft die Leidtragenden von Übernahme- und Börsen-Zockereien.

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Der Artikel zum Kommentar: Fast 30 Jahre Sorgen um den Job bei Osram

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