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Ortsverein

12.05.2011

Otto Schurr führt die Bobinger SPD

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Viele neue Gesichter (von links): Arif Diri, Werner Wildegger, Helmut Jesske, Klaus Kühne, Reinhold Lenski, erster Bürgermeister Bernd Müller, Sabine Eckert, Edmund Mannes, Otto Schurr, Uli Harner, Petra Burat, Cornelia Czekalski und Ingrid Kühne.

Nach elf Jahren gibt Helmut Jesske den Vorsitz ab, zieht sich aber nicht ganz zurück

Bobingen Der Bobinger Ortsverein der SPD hat einen neuen Vorsitzenden. Es ist Otto Schurr, der Helmut Jesske ablöst. „Aufgrund hoher beruflicher Belastung und gesundheitlicher Probleme kandidiere ich nicht mehr für das Amt des Ortsvorsitzenden“, begründete Helmut Jesske seine Entscheidung.

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Der 49-Jährige hatte elf Jahre an der Spitze der Orts-SPD gestanden, hatte zwei Wahlkämpfe geführt und konnte nun seinem einstimmig gewählten Nachfolger Otto Schurr „einen gut aufgestellten Ortsverein“ übergeben. Mit dem Satz „Du bleibst das Gesicht der Bobinger SPD“ würdigte Schurr seinen Vorgänger.

Ganz zurückziehen wird sich der scheidende Vorsitzende jedoch nicht: Er bleibt im Stadtrat, in der Öffentlichkeitsarbeit der SPD und in der Stadtentwicklung aktiv.

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Von den 91 Bobinger Mitgliedern waren 31 Wahlberechtigte zur Versammlung gekommen. Sie wählten mehrere Mitglieder neu in den Vorstand: Cornelia Czekalski und Reinhold Lenski sind Stellvertreter, Ingrid Kühne ist im erweiterten Vorstand. Die bisherige Stellvertreterin Petra Burat übernimmt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Künftig kümmern sich Mitglieder des Vorstands um bestimmte Themenfelder, die sie intensiv betreuen werden.

Der neue Chef will die Basis stärker einbinden

Der neue Vorsitzende, der Hauptkommissar bei der Kriminalpolizei ist, formulierte auf der Versammlung Ziele für seine Arbeit: ein attraktives Vereinsleben entwickeln, die Parteibasis verstärkt einbinden, ein soziales Netzwerk im Ortsverband aufbauen und „2014 eine SPD-Mehrheit im Stadtrat“. Als „Partei der Kommunalebene“ bezeichnete Parteigenosse und Bürgermeister Bernd Müller die SPD: „Was machbar ist, entscheidet sich vor Ort“, sagte er und verwies auf kommunale Projekte wie das Klimaschutzkonzept, das Energieleitbild, die Stadtentwicklung und das Siedlungsprojekt, mit denen Bobingen eine Vorreiterstellung in der Region einnehme.

Kritik übte Müller an der regionalen Bildungspolitik: Der Landrat habe sein Versprechen, die Fachoberschule nach Bobingen zu holen, nicht eingehalten.

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