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Konzert

12.05.2015

Ovationen für tiefe Töne und junge Musiker

Auch der Nachwuchs des Kammerorchesters – das Kinderensemble Die Tuttinis mit Barbara Burann (links) – bezauberte das Publikum zum Muttertagskonzert.
Bild: Ingeborg Anderson

Beim Muttertagskonzert des Kammerorchesters in der Singoldhalle gibt es Beifallsstürme des Publikums

Freie Plätze suchte man zum diesjährigen 6. Muttertagskonzert vergeblich. Rund 350 Musikfreunde waren in die Singoldhalle gekommen um einen Nachmittag bei „Heiterer Klassik“ sowie Kaffee und Kuchen zu genießen. Kulturamtsleiterin Elisabeth Morhard über den Erfolg der von ihr initiierten Konzertreihe: „Wir haben sehr viele Stammgäste. Ich freue mich sehr über die große Nachfrage und bedauere sehr, dass viele Interessenten keine Karte mehr bekommen konnten.“

Mit dem Kammerorchester Bobingen unter der künstlerischen Leitung von Kulturpreisträger Ludwig Schmalhofer trat an diesem Nachmittag ein besonderer Gesangssolist auf: der Bass Vladislav Solodyagin. Nach seinem Studium am Konservatorium in St. Petersburg sang er große Opernpartien und unternahm Konzertreise durch Europa. „In diesen heil’gen Hallen kennt man die Rache nicht“ mit der berühmten Arie des Sarastro aus der Oper „Die Zauberflöte“, begeisterte er schon zum Auftakt das Publikum. Und die Banquo-Arie aus Giuseppe Verdis Oper „Macbeth“ war quasi ein Heimspiel für ihn, denn derzeit singt Vladislav Solodyagin diese Rolle am Stadttheater Augsburg, wo er seit zwei Jahren Ensemblemitglied ist.

Aber am besten kam sein ausdrucksvoller Bass zur Geltung, als er in russischer Sprache sang. Etwa Tschaikowskis „Don Juans Serenade“ oder beim nur von Andreas Schmalhofer am Cello und Wolfgang Raab am Flügel begleiteten „Zweifel“ von Michail Iwanowitsch Glinka. Entsprechend die Publikumsstimmen in der Pause: Da sprach Konzertbesucherin Helga Hörmann wohl allen aus dem Herzen, wenn sie sagte: „Der Sänger ist einfach großartig.“

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Aber nicht nur der Sänger entzückte das Publikum: Andreas Schmalhofer erhielt Beifallsrufe für sein Cello-Solo des Schwans von Camille Saint-Saens. Viel Applaus erhielten auch „Die Tuttinis“, das Kinderensemble der Musikwerkstatt Bobingen unter der Leitung von Barbara Burann.

Von dem bewährten Moderator Dr. Ulf Birkenhauer mit „Hier kommt der Nachwuchs für das Kammerorchester“ angekündigt, erfreuten es die Konzertbesucher mit zwei Volksliedern und – gemeinsam mit dem Kammerorchester – einem feurigen Tango argentino. Am Ende des Konzertes und nach zwei Zugaben erhoben sich die Zuhörer von ihren Plätzen und bedankten sich mit Beifallsrufen und lang anhaltendem Applaus bei den Musikern für das gelungene Konzert.

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