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Feuerwehr

16.03.2011

Piept bald das Handy, wenn’s brennt?

Die Freiwillige Feuerwehr Graben ehrte zum 40. 30. und 25. Jubiläum (von links): Markus Brugmoser, Thomas Knoller, Thomas Sirch, Bürgermeister Andreas Schaft, Kreisbrandinspektor Günther Litzel, Peter Sirch, Kommandant Johann Bihler, Herbert Egerer, Anton Brugmoser und Klaus Brugmoser.
Bild: Foto: Doris Wiedemann

In Graben diskutiert man über eine neue Form der Alarmierung. Bei der Generalversammlung wurden verdiente Mitglieder geehrt

Graben Drei Sirenen melden in Graben, wenn die Feuerwehr einen Einsatz hat. Problematisch ist das, wenn nicht alle Mitglieder dafür benötigt werden. Denn am Klang der Sirene lässt sich nicht erkennen, wer gemeint ist. Verdruss entsteht bei den Feuerwehrlern, wenn sie mitten in der Nacht zum Feuerwehrhaus kommen, um dort zu erfahren, dass sie wieder nach Hause gehen können. Das war bei der diesjährigen Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Graben zu erfahren. Eine zweite Alarmierung per SMS könnte für Klarheit sorgen. Das dafür notwendige Gerät kostet rund 2000 Euro. Der Gemeinderat müsste dieser Anschaffung zustimmen. Warum dies bis jetzt nicht geschehen ist, ließ sich an diesem Abend nicht abschließend klären.

Aber Bürgermeister Andreas Scharf sicherte zu, dass das Thema noch einmal auf den Ratstisch kommen solle. Dazu bat er den Kommandanten der Feuerwehr weitere Informationen zu liefern, als Entscheidungsgrundlage für den Gemeinderat.

Nicht nur in diesem Punkt waren sich die Feuerwehrler einig. Viel Zustimmung herrschte bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Graben. Einstimmig wurde eine Satzungsänderung beschlossen. Dies war notwendig, um den Feuerwehrverein in einen eingetragenen Verein umzuwandeln.

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In diesem Zusammenhang informierte der Bürgermeister die Anwesenden über die wichtigsten Änderungen durch den neuen Status: Zum einen verändere sich das Haftungsrisiko für den Vorstand, der bisher im schlimmsten Fall mit seinem Privatvermögen für den Verein hätte geradestehen müssen. Zum anderen könne der Verein künftig, als gemeinnützige juristische Person, steuerabzugsfähige Spendenquittungen ausstellen, erklärte Scharf.

Vorstand bleibt im Amt

Auch bei der Wahl des Vorstandes herrschte Einigkeit: Klaus Brugmoser ist weiterhin erster Vorsitzender, Rainer Echter sein Stellvertreter, Anton Brugmoser der Kassier und Hans-Jürgen Hartmann bleibt Schriftführer. Auch die beiden Kassenprüfer Michael Wagner und Michael Hafner wurden in ihrem Amt bestätigt.

Kommandant Johann Bihler rief unter anderem zur Nachwuchswerbung auf. Denn der Stand der Aktiven ist im Vergleich zum Vorjahr geringfügig zurückgegangen. Und die Briefaktion des Bürgermeisters im vergangenen Jahr hat leider nicht den erhofften Erfolg gezeigt.

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