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Plätzchen backen hat eine Botschaft

Plätzchen backen hat eine Botschaft
Kommentar Von Maximilian Czysz
03.12.2019

Backen macht glücklich, heißt es. Aber mit dem Glück ist das so eine Sache.

Vor allem, wenn das Glück nach einer halben Stunde auf dem Fußboden liegt. Dort kullerten nämlich die Zuckerperlen herum, die sich Sekundenbruchteile zuvor noch in einer schmalen Glasampulle befunden hatten.

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Eine ungeschickte Bewegung und schwups verteilte sich die süße Pracht in der gesamten Küche. Die Kinder sprangen auf, um Kugel für Kugel einzusammeln. Vorzugsweise mit der Zunge. Denn die Hände klebten vor lauter Zuckerguss, der sich schon überall auf dem Tisch ausgebreitet hatte, weil er viel zu flüssig war. Anfängerfehler. Aber ehrlich: So oft passiert es nicht, dass Väter mit ihren Kindern backen. Schade eigentlich. Denn auch ohne folgenschwere Mehlschlacht oder wilde Jagd mit dem Nudelholz um den Tisch hat das Backen eine Botschaft.

Fühlen, riechen, schmecken und freuen

Es geht um das Miteinander, das alle Sinne anregt: Wir fühlen, riechen, schmecken und freuen uns darüber, dass wir mit den selbst kreierten Plätzchen aus Mürbeteig anderen eine Freude machen. Da darf man nicht auf Perfektion fixiert sein.

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Den Kindern ist’s ohnehin egal. Sie sind glücklich, wenn sie in aller Ruhe die Plätzchen verzieren dürfen und ausreichend Zuckerperlen in ihrem Bauch landen.

Wie backen ohne Pannen funktioniert, lesen Sie hier: Zweifarbige Lolli-Kekse versüßen den Advent

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