Stauden

01.03.2012

Prostest gegen Funkmast

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3 Bilder

Der Widerstand in Walkertshofen geht weiter. Die Oberrothaner fürchten um die Gesundheit von Mensch und Tier

Von Andrea Strahl

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Der Bürgerwiderstand gegen BOS-Digitalfunk geht weiter. Er soll 200 Meter vor Oberrothan errichtet werden. Genehmigt ist der Bau bereits. Doch die Anwohner fühlen sich plötzlich übergangen und machten ihrem Unmut in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Luft.

Die große Frage ist: Wie gefährlich ist der Funk eines solchen Mastes für die umliegende Bevölkerung? Eine offizielle Studie gibt es nicht und die Meinungen gehen weit auseinander. Der sogenannte Tetra-Digitalfunkmast, der für Polizei, Feuerwehr Rettungsdienste oder Sicherheitsbehörden eine flächendeckende Kommunikation in Notfällen sicherstellen soll, gibt eine niederfrequent gepulste Strahlung ab. Eigentlich kann mit dem Bau dieses Masts vor Oberrothan jederzeit begonnen werden – die rechtliche Genehmigung wurde von der Gemeinde Walkertshofen bereits erteilt. Jetzt regt sich erneuter Widerstand unter den Bürgern.

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Nach ausführlicher Diskussion einigten sich Bürgermeister, Gemeinderat und die Anwohner Oberrothans darauf, einen Gesprächstermin mit DigiNet im Rahmen einer Anliegerversammlung zu organisieren, wobei sich die Oberrothaner Bürger um einen Gegensachverständigen kümmern.

Zunächst bemüht sich Bürgermeister Sven Janzen um eine Verschiebung des Baubeginns. Dennoch ist eines für die zwölf anwesenden Bürger wichtig: Sie wollen keine Veranstaltung des Gegeneinanders, sondern die gemeinsame, vielseitige Information für Bürger und Gemeinderat.

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