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Gemeinderat I

04.02.2012

Protest gegen Behördenfunkmast

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In diesem ehemaligen Handwerksbetrieb in Walkertshofen entsteht derzeit eine neue Gastronomie.

Bürger aus Oberrothan sammeln Unterschriften gegen das Vorhaben. Doch Ende Februar soll der Bau bereits beginnen

Walkertshofen Eine Petition aus dem Ortsteil Oberrothan zum Bau und Betrieb einer BOS-Funkstation am Ortsrand beschäftigte den Walkertshofer Gemeinderat auf der jüngsten Sitzung. Bereits Ende 2010 schloss die Kommune mit dem Freistaat Bayern einen Gestattungsvertrag über die Nutzung von Grundstücken zum Bau und Betrieb einer Funkstation des Staates ab, in dem der umstrittenen Standort bereits festgelegt wurde. „Die Unterschriftenliste kommt für die Gemeinde ein Jahr zu spät, da der Baubeginn Ende Februar kurz bevorsteht“, erklärte Bürgermeister Sven Janzen. „Das Projekt ist schon so weit fortgeschritten, dass aus rechtlicher Sicht nichts mehr unternommen werden kann“.

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Die Pläne zur Erstellung der Funkstation gab die Gemeinde bereits in ihrer Sitzung vom Februar 2011 zur Kenntnis. 36 Bürger beantragten schließlich in einem Schreiben vom vierten Dezember vergangenen Jahres, einen anderen Standort für den geplanten Sendemasten zu finden, der weiter vom Ort entfernt liegt. Außerdem wird in der Petition gefordert, dass der geplante Tetra-Sendemast ausschließlich für den Behördenfunk genutzt werden darf und keinem Mobilfunkbetreiber zur Verfügung gestellt wird. Dafür wird das Petitionsschreiben aus dem Walkertshofener Ortsteil Oberrothan an den Freistaat Bayern weitergeleitet.

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Anträge Dem Antrag auf Vorbescheid zum Sandabbau eines Walkertshofer Bürgers in einem Grundstück im Außenbereich konnte ebenso einstimmig stattgegeben werden wie dem Bauantrag zum Neubau einer Gasttätte in der Ortsmitte. Das alte Haus schräg gegenüber des Dorfladens wird derzeit komplett renoviert. Im Antrag ging es hauptsächlich noch um bauliche Änderungen innerhalb des Gebäudes.

Abschied in Abwesenheit Bürgermeister Sven Janzen hätte Gemeinderat Klaus Peter Miller gerne persönlich verabschiedet, da dieser ab Februar nicht mehr in Walkertshofen wohnt und damit ausscheidet. Aus beruflichen Gründen in Abwesenheit wünschte er ihm dennoch alles Gute für den weiteren Lebensweg und bedankte sich für die geleistete Arbeit im Gemeinderat.

Noch kein Nachfolger für Klaus Peter Miller

Oft abwesend, aber dennoch bemüht um die aktuellen Informationen hatte er stets in sachlicher Diskussion das Allgemeinwohl im Blick und engagierte sich zusätzlich als Jugendbeauftragter der Gemeinde. Ein Nachfolger konnte bisher noch nicht gefunden werden.

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