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Kindergarten

18.11.2017

Räten geht ein Licht auf

In Mickhausen wird über die Erweiterung der Kita diskutiert: Eine neue Idee könnte unerwartet Platz schaffen

Einen ersten Blick auf die möglichen Formen der Erweiterung des Mickhauser Kindergartens konnten die Gemeinderäte werfen. Architektin Cornelia Thümmel brachte zwei Varianten in die Sitzung mit. Außer der Sanierung des 25 Jahre alten Gebäudes soll auch Platz für die integrative Gruppe geschaffen werden, die aktuell in der alten Schule untergebracht ist.

In der ersten Variante ist eine Erweiterung nach Norden vorgesehen. Dabei fände die Intensivgruppe und die Kinderkrippe Platz im Erdgeschoss, darüber würden Räume für Personal und Leitung entstehen. Dadurch könnte in einem bisherigen Lagerraum eine Küche entstehen, so würde der nun als Küche und Speisesaal genutzte Mehrzweckraum wieder frei.

Die zweite Variante sieht eine Erweiterung nach Westen vor. Hier fände die Krippe mit den Funktionsräumen im Erdgeschoss Platz. Darüber hätte die integrative Gruppe ihren Platz. Im Bestandsbau würden so Räume frei, die für Küche, Personal und Anderes genutzt werden können.

In der Diskussion kamen vor allem zwei Wünsche zum Vorschein. So stellte Gemeinderat Michael Miller fest, dass mit den Plänen nur der aktuelle Bedarf gedeckt sei. Die Architektin zeigte aber Optionen auf, wie zusätzlicher Raum geschaffen werden könnte. Der Hauptkritikpunkt an der vorgestellten Planung war fehlendes Tageslicht. Roland Rieger stellte fest, dass die Krippe stets im Untergeschoss und nordlastig geplant sei. „Das Ziel sollte sein, für alle Gruppen möglichst viel Licht zu bekommen“, fordert Rieger. Auch Walter Lämmermeyer betonte: „Licht ist wichtig.“ Im Verlauf stellte sich heraus, dass bei einer anderen Nutzung des Geländes diese Forderungen umsetzbar sind. „Wir sind von einem engeren Grundstücksrahmen ausgegangen“, stellt Thümmel fest. Nun werden die Pläne für das Projekt, das rund eine Million Euro kosten wird, nochmals überarbeitet.

Ein anderes Thema war schnell erledigt: Es ging um den Antrag einer Anwohnerin aus Grimoldsried für eine Tempomessanlage. „Am Ortseingang von Konradshofen kommend sind viele zu schnell unterwegs“, sagte Bürgermeister Hans Biechele. Eine Messung mit der mobilen Anlage der VG Stauden ergab gar einen Spitzenwert von Tempo 125. Die Anwohnerin erklärte, „dass die Messanlage einen positiven Einfluss hatte.“ Sie bot an, mit weiteren Grimoldsriedern sich an den Kosten zu beteiligen. Dem entgegnete Michael Miller: „Danke für das Angebot, aber wir planen gerade eine Kindergartensanierung für eine Million. Da sollten wir uns das auch leisten können.“ Schnell war sich der Rat einig, ein solches Gerät anzuschaffen, aber nicht wie beantragt in der stationären Variante, sonder mobil einsetzbar. (krup)

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