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Schwabmünchen

15.05.2015

Rasend schnell und eine Attraktion für den Park

Pumptrackbahn am Ausweichstandort beim Freibad. Nun wird sie am Luitpoldpark, neben dem Bouleplatz aufgebaut. Auf der Bahn Florian Aumüller, der sich mit dem „Team Mantahinga“ ehrenamtlich um die Bahn kümmert.
Bild: Christian Kruppe

 Die Pumptrackbahn für wagemutige Inliner bekommt in Schwabmünchen einen festen Platz. Lärmschutzmaßnahmen werden geprüft

  Sie war eine der Attraktionen am Rand des letztjährigen Goldstrand-Festival, diente gleich zur Premiere der süddeutschen Meisterschaft: die Schwabmünchner Pumptrackbahn. Radsportler, Inliner und Leute mit anderen rollenden Untersätzen stürzen sich dort gerne hinein.

Nach dem Festival wurde die Bahn an den Parkplatz des Schwabmünchner Freibades verlegt. Anfangs klagten einige Anwohner über den ungewohnten Lärm, doch im Laufe der Zeit minimierten sich diese Probleme.

Nur eine Frage blieb bestehen: Wohin mit der Bahn in diesem Jahr? Der Standort am Freibad war nur eine Zwischenlösung. Florian Aumüller, der sich mit dem „Mantahinga-Team“ ehrenamtlich um die Anlage kümmert, hatte schon damals einen Wunschstandort: Beim Boule-Platz im Luitpoldpark: „Da würde alles passen.

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Der Abstand zu Anwohnern ist größer, Parkplätze, Toiletten in der Nähe, weitere Spielplätze und der Biergarten. Ein perfekter Ort für einen Familiennachmittag,“ so Aumüller damals.

Sein Wunsch wurde erhört. Der Verschönerungsverein wie auch die Parkbouler haben den Plänen zugestimmt. Somit findet die Pumptrackbahn am westlichen Rand des Bouleplatzes ihre neue Heimat. Dabei verliert der Bouleplatz an Fläche, doch dies kann am südlichen und östlichen Rand des Platzes ausgeglichen werden.

Einzig das Geräuschproblem, das die Bahn mit sich bringt, bereitet noch ein wenig Sorgen. Bürgermeister Lorenz Müller betont, „dass nicht die Jugendlichen hier lärmen, sondern die Abrollgeräusche der Bahn laut sind.“ Daher soll geprüft werden, ob es hierfür noch Lösungen gibt. Dabei ist geplant, sich beim Hersteller der Bahn zu informieren, ob es Möglichkeiten zur Geräuschreduzierung gibt. Müller erklärte zudem, dass es eigentlich keinen optimalen Standort für die Bahn gibt: „Wir wollen die Jugendlichen nicht irgendwo an den Orts-rand schieben, wo es niemanden stört. Daher ist der Park die wohl beste Lösung. Wir haben die Bahn gekauft, damit sie genutzt werden kann.“

Auch Müller hob die schon von Florian Aumüller genannte Vorteile hervor. Zudem sieht er auch einen Sicherheitsvorteil, „denn wenn wirklich mal ein Unfall passiert, dann ist im Park eigentlich immer jemand in der Nähe.“

Stadtrat Konstantin Wamser freute sich über den Standort, hält ihn für „eine richtig coole Lösung“. Zudem appelliert er an die Anwohner: „Sollte es zu laut sein, sprechen sie das Team der Bahn, den Jugendbeirat oder die Jugendvertreter im Stadtrat an. Alle sind daran interessiert, Probleme auf dem kurzen Weg zu lösen.“

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