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Ausflugstipp

16.08.2020

Rund um Schwabmünchen können Wanderer viel erleben

Am Parkstein, direkt beim Parkplatz des Luitpoldparks, ist Start und Ziel. Unser Tipp: die Ostroute.
Bild: Christian Kruppe

Plus Der Wanderweg „Rund um Schwabmünchen“ bietet schöne Ausblicke, viel Interessantes auf und neben der Strecke. Am Ende belohnt der Luitpoldpark als Ziel.

Das vielleicht Schwerste am Wanderweg „Rund um Schwabmünchen“ ist es, den Verlockungen des Luitpoldparks, der Start und Ziel ist, zu widerstehen und auf die Runde um die Stadt zu verzichten.

Doch die Runde lohnt. Egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, die 13 Kilometer rund um Schwabmünchen bieten eigentlich für jeden was: schöne An- und Ausblicke, Natur, Infos, Spaß und schöne Einkehrmöglichkeiten. Als Belohnung für die Runde winkt dann noch eine tolle Zeit in der „Perle der Stadt“, dem Luitpoldpark.

Die Ostroute um Schwabmünchen lockt mit Einkehrmöglichkeiten

Schon zum Einstieg in die Runde stellt sich die Frage, in welche Richtung der Weg gelaufen werden soll. Unser Tipp: die Ostroute. Nicht nur weil dann fast alle Einkehrmöglichkeiten zum Ende der Runde kommen – denn mit vollem Bauch läuft es sich dann doch nicht mehr so gut. Denn je nach Tag der Wanderung bieten sich dadurch auch auf der Strecke noch Möglichkeiten. Dazu später mehr.

Also los durch den Park und somit auch die Vorfreude auf die Möglichkeiten nach der Zielankunft schüren. Über die Krumbacher Straße geht es in Richtung Norden zur Singold. Entlang des Flüsschens geht es bis zum Wertstoffhof um dann nach Osten abzubiegen. Ein Wegteil, der gut zum Start passt, denn er kann mangels optischer Höhepunkte getrost flott durchlaufen werden.

Meilensteine erinnern an Schwabmünchens römische Vergangenheit

Bei den Ulrichswerkstätten geht es dann in Richtung Süden weiter und mit Blick übers Lechfeld und auf Schwabmünchens jüngstes Baugebiet. Spätestens nun sollten auch die bunten Betonquader auffallen, die den Weg säumen. Alle 500 Meter dienen sie als Sitzgelegenheit für die Wanderer, gestaltet wurden sie vom Kunstverein. Sie gehören zum Weg wie auch die großen Meilensteine, die den Weg in 1,5 Kilometer lange Teile gliedern und immer einen thematischen Bezug zum Standort haben. Sie teilen den Weg in römische Meilen auf, eine Hommage an die römische Vergangenheit der Stadt. Hier bietet sich auch der erste Abstecher an den östlichen Rand des Baugebiets zum tollen Naturspielplatz an.

Einer der vielleicht schönsten Punkte auf der Strecke: der Alpenzeiger im Süden der Stadt. Toller Blick in die Berge, umrahmt vom Naturdenkmal Dreizehnlinden. Im Vordergrund einer der gestalteten Sitzquader.
Bild: Christian Kruppe

Sonst geht es weiter in Richtung Schulzentrum. Daran vorbei knickt der Weg ab in Richtung Bahnlinie. Wer am Sonntag wandert, hat auch die Option im Schwabmünchner Museum einen lohnenswerten Zwischenstopp einzulegen. Das Museum ist auch für die entlang des Weges auftauchenden „Blick zurück“-Tafeln verantwortlich, die spannende Informationen aus der Stadtgeschichte liefern.

Am Alpenzeiger gibt es eine Panoramakarte

Der Weg führt dann an den Schienen entlang gen Süden. Bei gutem Wetter lässt sich schon ein erster Blick auf die Alpenkette erhaschen. Hinter der Unterführung am Taubental lädt ein kleines Wäldchen zur schattigen Pause ein. Doch auch Weiterlaufen lohnt, denn nach dem Spielplatz geht es kurz bergauf zum Alpenzeiger. Der macht seinem Namen alle Ehre und bietet sogar eine Panoramakarte des Gebirges.

Von dort geht es weiter zum Südende Schwabmünchens. An der Singold entlang geht es nach Norden – mit der Option eines Besuches im Freibad – oder am Stadtrand entlang weiter nach Westen bis zur Südspange. Auch hier wartet ein schöner Spielplatz auf die Kinder. Weiter geht es bis zur Kreuzung der Südspange, dort über die Straße und rein in den Afrawald. Im Wald biegt man gleich nach links bis zur Gennach, die nach ein paar Metern in die Wertach mündet. Von dort aus geht es durch die Wertachau, vorbei an einem weiteren Spielplatz zurück zum Afrawald und in diesem dann nach Norden, ehe es zurück in den Park geht.

Der Luitpoldpark bietet dann genug, um den Tag ausklingen zu lassen. Egal ob weiter in Bewegung mit Disc-Golf oder im Niedrigseilklettergarten oder entspannt in der Natur des Parkes. Für die müden Beine ist vielleicht das Wassertretbecken in der südwestlichen Ecke auch eine willkommene Abwechslung, genauso wie die vielen schattigen Plätze zum Ausruhen und Entspannen einladen. Der Park bietet jedenfalls mit seinen vielen Möglichkeiten einen perfekten Abschluss der Wanderung.

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