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09.06.2009

SPD-Chef: "Katastrophe"

Landkreis Augsburg (SZ, ska) - Die SPD leckt ihre Wunden. Als "Katastrophe" hat ihr Kreisvorsitzender Roland Mair das Abschneiden bei der Europawahl bezeichnet. Dagegen sei die CSU-Strategie aufgegangen, dass nur mit ihr Bayern in Europa eine Stimme habe. Die SPD-Forderung nach einem sozialen Europa, so Mair, werde der Partei "nach der Agenda 2010 des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder nicht mehr abgenommen".

Der SPD-Landtagsabgeordnete Harald Güller hatte das Wahlergebnis am Sonntagabend als "Schlag in die Magengrube" gewertet. Seine Stellungnahme war nur in einem Teil unserer Ausgabe zu lesen. Laut Güller ist auch die zentrale Wahlkampfführung der Partei Schuld daran. Auch die Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr kritisierte den Wahlkampf: "Unsere Plakate waren wirklich schlecht. Man kann doch nicht nur sagen, wogegen man ist."

Keine Gewinner, aber auch keine echten Verlierer - das sind die Freien Wähler. Die Gruppierung schaffte den Einzug ins Europäische Parlament nicht. Für Bernhard Hannemann keine Überraschung - schon deshalb, weil man im Landkreis keine Werbung gemacht habe und sich die FW hier von Anfang gegen eine Teilnahme bei den Europawahlen ausgesprochen hatten. Auch zur Bundestagswahl vertritt Hannemann die gleiche Meinung: Der Charme der Freien Wähler liege in der kommunalen Nähe, "weil wir die Probleme vor Ort kennen".

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