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Festival

25.06.2018

Salonmusik macht Laune

Balsam für die Seele wurde hörbar gemacht (von links) von Kristina Dumont, Martin Winter, Katharina Geißler und Annemarie Weibezahn vom Musikinstitut Piano & Voice.
Bild: Ingeborg Anderson

Piano & Voice musizieren zur Kulturreihe „kunst&gesund“

Wenn das Festival-Motto „kunst&gesund“ lautet, bietet es sich an, auch das Krankenhaus ins Programm einzubeziehen. So dachte Stefanie Fersch, die Leiterin von Piano & Voice, als sie mit Schülern und Lehrkräften ein Musikprogramm zusammenstellte, das nun in der Kapelle der Wertachklinik präsentiert wurde. Es stand unter dem Motto „Balsam für die Seele“ und führte mit Wolfgang Amadeus Mozart sowie Fritz Kreisler und einem Schuss Wiener Schwermut in die Donaumetropole. Außerdem ging die musikalische Reise mit bekannten Chansons nach Paris und nach Lateinamerika: Salonmusik, die - wie Tenor Martin Winter es formulierte „leicht zu hören ist, aber schwer zu spielen“.

Wie gut sie beim Publikum ankam, zeigte sich daran, das im Rhythmus mitgewippt wurde. Es war aber zu bemerken, dass die gut 40 Musikliebhaber von außerhalb des Krankenhauses kamen und so gut wie keine Patienten das Angebot wahrgenommen hatten.

Für die sehr angenehme Unterhaltung sorgten als Lehrkräfte des Musikinstitutes Kristina Dumont an der Violine sowie Annemarie Weibezahn am Piano und die „Schüler“ Katharina Geißler und Martin Winter setzten ihre Stimmen ein. So waren von Katharina Geißler bekannte französische Chansons wie „La mer“ oder „La vie en rose“ zu hören und Tenor Martin Winter brachte mit „Veinte Anos“ sowie „Dos Gardenias“ Latin-Flair ins Spiel.

Und zum Abschluss des mit Begeisterung aufgenommenen Konzerts gab es noch eine gehörige Prise Paprika als Kristina Dumont und Annemarie Weibezahn Vottoria Montis „Czárdás“ spielten.

Auch wenn das die letzte Veranstaltung von „kunst&gesund“ war, laufen in Bobingen noch zwei andere Aktionen bis zum Ende des bayernweiten Festivals weiter: Bis zum 29. Juni gibt es in der Stadtbücherei noch den Büchertisch mit Lesevorschlägen unter dem Motto „Poesie statt Pillen“. Und in vielen Geschäften und öffentlichen Orten stehen noch genau so lang die Säckchen mit den „1 Million Poems“. Darin sind Kärtchen mit Zitaten oder Aphorismen zum Lesen und Mitnehmen. (inge)

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