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Oberottmarshausen

24.07.2019

Schick machen für den Sommernachtsball

In Oberottmarshausen laufen die Vorbereitungen für den Sommernachtsball. Unter anderem wird der Rasen noch vom Laub befreit.
Bild: Michael Lindner

In Oberottmarshausen werden am Freitagabend 1600 Besucher erwartet. Die Vorbereitungen für das Fest sind in vollem Gange.

Das Thermometer zeigt am Mittwochmorgen noch angenehme 25 Grad an und in Oberottmarshausen sind einige junge Menschen bereits fleißig am Arbeiten. Einer von ihnen ist Constantin Scholz, der auf dem Rasenmäher sitzt und die Wiese mitten im Ort unter anderem von Laub befreit. Denn genau dort, in der traumhaften Kulissen neben der Kirche St. Vitus und umrahmt von Kastanienbäumen findet am Freitagabend, 26. Juli, 19.30 Uhr, zum 33. Mal der Sommernachtsball statt. Und auch dieses Jahr werden 1600 Menschen erwartet, die friedlich feiern.

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Die Vorbereitungen begannen wie gewohnt am Wochenende vor dem Sommernachtsball mit dem Aufbau der „Pilsbar“. Das ist ein Zelt, das um den Maibaum herum aufgestellt wird und eigens für den Sommernachtsball von einem örtlichen Schreiner konstruiert und errichtet wurde. In dem Zelt steht zudem eine von einigen Helfern selbst gebaute runde Bar.

2018 wurden beim Sommernachtsball 1800 Liter Bier ausgeschenkt

Die nicht nur aus Sicht der Temperaturen heiße Aufbauphase begann am gestrigen Mittwoch mit der Anlieferung des Bieres – im vergangenen Jahr wurden rund 1800 Liter ausgeschenkt – und dem Aufbau der weiteren vier Zelte, der Anlieferung der Getränke, der Stromverlegung, der Wasserversorgung. Sehr stressig sind laut Laura Zott regelmäßig die letzten Stunden vor der Eröffnung. Denn manche Aufgaben können erst nach der Absperrung der Straßen ab 15 Uhr erledigt werden.

Schick machen für den Sommernachtsball

Einen großen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung leisten die laut Zott etwa 110 Helfer der katholischen Landjugend, die den Abend organisieren. Diese sind in unterschiedliche Schichten – an der Kasse, hinter der Bar oder in der Küche – eingeteilt und unterstützen die Auf- und Abbauarbeiten. Welcher Bereich der anstrengendste sei, kann Zott nicht sagen. Sie war in den vergangenen Jahren Barchefin und das sei immer „super stressig“ gewesen.

Beim Sommernachtsball in Oberottmarshausen hilft das ganze Dorf

Zott hebt die „enorme Unterstützung“ durch Nachbarn, Gemeinde, Vereine und Betriebe hervor. So stellt die Feuerwehr ihr Feuerwehrhaus zur Verfügung, der Schützenverein sein Schützenheim und der Sportverein die Turnhalle. Ein Schreiner hilft beispielsweise beim Zeltbau, ein Gastwirt bei der Bewirtung, Elektriker bei der Stromverlegung, ein Maler- sowie ein Baubetrieb stellen Bauzäune für die Absperrung zur Verfügung. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung laufen das ganze Jahr über. Das Team sei laut Zott gut eingespielt und jeder weiß genau, wann welche Anträge einzureichen seien.

Für 1600 Besucher ist auf dem Gelände Platz. 600 Karten standen im Vorverkauf zur Verfügung, die – genau wie im Vorjahr – innerhalb kürzester Zeit vergriffen waren. Die restlichen 1000 Karten sind an der Abendkasse zum Preis von jeweils acht Euro erhältlich. Da die unter 16-Jährigen den Sommernachtsball vor 22 Uhr sowie die unter 18-Jährigen den Sommernachtsball vor 24 Uhr verlassen müssen – soweit keine elterlichen Aufsichtsberechtigten dabei sind –, werden auch im Laufe des Abends immer wieder Karten verfügbar, erklärt Zott. Für die musikalische Unterhaltung am Freitag sorgt die Partyband „The Mercuries“ sowie DJ Peter Miethig im Barzelt.

Shuttlebusse bringen die Besucher des Sommernachtsballs sicher nach Hause

Wer nicht mit dem eigenen Auto nach Hause fahren möchte oder kann, für den stehen Shuttlebusse bereit. Um 0.30 Uhr geht es über Königsbrunn, Bobingen, Wehringen, Kleinaitingen, Großaitingen, Schwabmünchen, Graben und Untermeitingen nach Lagerlechfeld. Um 2.30 Uhr wird Königsbrunn, Bobingen und Wehringen angefahren und um 3 Uhr gibt es einen Stopp in Kleinaitingen, Großaitingen, Schwabmünchen, Graben, Untermeitingen und Lagerlechfeld.

Aufgrund des Sommernachtsballs sind von Freitag, 15 Uhr, bis Samstag, 8 Uhr, die Königsbrunner Straße und die Hauptstraße (A16) sowie ein Teilbereich der Bobinger Straße für den gesamten Verkehr gesperrt. Die AVV-Haltestelle „Kirche“ wird in dieser Zeit nicht angefahren. Eine Ersatzhaltestelle wird am Kreuzungsbereich der Hauptstraße/Rainstraße eingerichtet.

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