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Bobingen

17.08.2018

Schnelle Hilfe für die Schulweg-Plakate

Andreas Emmert (links) und Albert Kohl präsentieren Bürgermeister Bernd Müller ein Exemplar der Plakataktion zum Schulanfang, die dank ihrer spontanen Unterstützung auch in diesem Jahr stattfinden wird.
Bild: Ingeborg Anderson

Das Bobinger Projekt mit Erstklässlern droht zu platzen, eine Firma springt kurzfristig ein.

Plakate von Schulanfängern, die voller Stolz ihre Schultüten präsentieren gehören alljährlich gegen Ende der großen Ferien zum Stadtbild. Und mit der Botschaft „Passt auf! Ich bin unterwegs“ werden Autofahrer um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Die Eltern, die Kinder und auch die Bobinger Bürger freuen sich auf diese Aktion, die 2006 von der Stadt ins Leben gerufen wurde. In diesem Jahr sah es so aus, als könne sie aufgrund der Insolvenz der Druckerei Kessler nicht stattfinden. Doch dank des schnellen Sponsoring-Angebotes der Firma Kohl Wasser + Wärme werden die Plakate wie gewohnt ab Anfang September entlang der Straßen zu sehen sein.

Schulanfänger freuen sich auf die Aktion

Geschäftsführer Albert Kohl erklärt, warum er sich zu dem Sponsoring entschlossen hat: „Ich hörte, wie Eltern sich bedauernd darüber äußerten, dass diese beliebte Plakataktion in Gefahr war und wie sich die betroffenen Schulanfänger jedes darauf freuen. Da habe ich spontan ein Email an Bürgermeister Bernd Müller geschickt und die Unterstützung durch die Firma angeboten“, sagt er. Dann musste es schnell gehen, da erst kurzfristig bekannt wurde, dass die Firma Kessler den Druck nicht mehr unternehmen kann. Und Albert Kohl war es auch, der den Grafiker Andreas Emmerts aus Arnberg bei Buchloe ins Spiel brachte und dessen Firma „Herzkarten“ Gestaltung und Druck der Plakate übernahm. Dann lief alles wie gewohnt: Die Fotografin Renate Dieminger von Foto Hirche setzte die Schulanfänger vor neutralem Hintergrund in Szene. Die Herausforderung dabei war, dass auf den Schultüten oft die Namen der Kinder stehen. Das ist wichtig wie Bürgermeister Bernd Müller erklärt: „Zum ihrem Schutz sollen die Kinder nicht anhand der Namen identifiziert werden können und auch der Hintergrund der Fotos lässt keine Rückschlüsse zu, wo das jeweilige Kind wohnt.“

Etwa 100 Schulanfänger sind es, die für die Plakataktion fotografiert wurden. Und die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass die Plakate nicht nur entlang der Straßen beliebt sind. Denn sie können auch erworben werden und zieren dann die Kinderzimmer oder die Räume der stolzen Großeltern. (inge)

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