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Scherstetten

16.07.2020

Schnelles Internet für 32 Haushalte in Scherstetten

Die letzten Arbeiten laufen im neuen Baugebiet „Im Bürstling 2“ in Scherstetten, das in Kürze fertiggestellt sein wird.
Bild: Marcus Angele

Plus Scherstetten könnte mit einer Förderung von 90 Prozent weniger gut versorgte Außenbereiche erschließen. Warum die Gemeinde sich sputen muss.

Der Breitbandausbau schreitet auch auf dem Land immer weiter voran. In Scherstetten bemüht sich der Gemeinderat derzeit, auch die bisher eher suboptimal versorgten Außenbereiche mit ins moderne Internetzeitalter per Glasfaserleitungen zu bringen.

Möglich macht dies das Bayerische Breitbandförderverfahren, bei dem in Scherstetten 90 Prozent der Kosten von knapp 650.000 Euro gefördert werden könnten. Doch die Zeit drängt: Bis Ende September müssen die vollständigen Förderanträge bei der zuständigen Bezirksregierung vorliegen.

32 Haushalte in Scherstetten könnten schnelles Internet bekommen

Winfried Kopperschmidt von der Firma IK-T aus Regensburg erläuterte dem Gemeinderat in der jüngsten Sitzung noch einmal detailliert die Kosten für dieses Projekt, welches auch die acht Außenbereiche mit 32 Haushalten mit einer schnellen Glasfaseranbindung versorgen soll.

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Zusätzlich erläuterte Gerhard Trautwein vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung die Möglichkeiten des aktuellen Förderprogramms sowie die nötigen weiteren Verfahrensschritte. Mit einem Blick in die Zukunft, wie es – ebenfalls gefördert– mit dem Breitbandausbau in Scherstetten bis zum Jahr 2025 weitergehen könnte, ging der Vortrag zu Ende.

Warum die Gemeinde jetzt schnell reagieren muss

Bürgermeister Robert Wippel erläuterte den zeitlichen Aspekt: „Wir müssen jetzt schnell in die Pötte kommen, um die Gelegenheit auf eine 90-prozentige Fördermöglichkeit nicht verstreichen zu lassen.“ Nach einer Zustimmung des Gemeinderats müssten Angebote bei den Netzbetreibern eingeholt und schließlich die Anträge selbst bis spätestens Ende September fertig bei der Bezirksregierung vorliegen. Entschieden wird voraussichtlich in der nächsten Sitzung.

Nachdem in der letzten Sitzung ein Bauantrag für drei Häuser wegen fehlender Informationen noch einmal zurückgestellt wurde, erteilte nun der Gemeinderat die Genehmigung doch nicht einstimmig. Knackpunkt war die Höhe der Gebäude mit über zehn Meter am Ortseingang. Darum sollte das Landratsamt noch prüfen, ob dies zum Dorfbild passt.

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