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20.12.2010

Schnelles Internet jetzt auch in Kleinaitingen

Jetzt hat auch Kleinaitingen ein schnelles Internet. Darüber freuen sich (von links) Tobias Miessl, Geschäftsführer der Firma mic-dsl.de, Kleinaitingens Bürgermeister Franz Schäfer, Gemeinderat Herbert Schmid und Breitbandpate Helmut Zott von der Verwaltungsgemeinschaft Großaitingen. Foto: Williams-Fuhr
Bild: Williams-Fuhr

Schluss mit dem lahmen Internet. Ab sofort ist auch Kleinaitingen an die schnelle Datenautobahn angeschlossen. "Wir haben bereits sieben Breitbandanschlüsse in der Gemeinde geschaltet", sagte Tobias Miessl, Geschäftsführer der für den Ausbau beauftragten Firma mic-dsl.de, beim offiziellen Start am Samstag. "30 weitere Aufträge liegen uns vor."

Das Internet wird wahlweise mit Datenübertragungsraten von 3000 bis 50 000 kbit/s angeboten. "Es ist ein enormer Unterschied", erzählt Gemeinderat und Elektromeister Herbert Schmid. Er ist einer der ersten Kunden, deren Anschlüsse bereits über das schnelle Breitbandnetz laufen.

Doch bevor es so weit war, sorgte ein Brief, der vor etwa einer Woche an alle Haushalte in Kleinaitingen verteilt wurde, nochmals für Verwirrung. Darin hatte der Breitbandversorger LEW TelNet Anträge für Anschlüsse verschickt. Hierbei handelte es sich jedoch um einen Irrtum, wie Miessl von mic-dsl.de erklärte. Denn TelNet ist für Oberottmarshausen zuständig, für Kleinaitingen aber mic-dsl.de. Grund für das Durcheinander war die gleiche Postleitzahl der beiden Orte.

Doch unabhängig davon verlief auch im Vorfeld nicht alles reibungslos. Laut Vertrag sollte der Breitbandausbau mit einer flächendeckenden DSL-Datenübertragungsgeschwindigkeit eigentlich bis zum 30. September 2010 abgeschlossen sein. Die rund fünf Kilometer lange Trasse vom Umspannwerk Oberottmarshausen nach Kleinaitingen wurde mit Glasfasern in einer Bauzeit von etwa drei Monaten verlegt und stand seit Längerem auch zur Inbetriebnahme bereit.

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"Mit dem Zusammenschluss der Leitungen seitens der LEW zur Freigabe der Anschlüsse an die mic-dsl.de klappte es aber leider nicht rechtzeitig", erklärte Miessl die Verzögerungen.

150 000 Euro investiert

Kleinaitingens Bürgermeister Franz Schäfer war sichtlich froh und erleichtert, dass das schnelle Internet nun endlich da ist. Die Gemeinde hatte 150 000 Euro investiert, 100 000 Euro werden bezuschusst.

Schäfer betonte, wie wichtig das Internet als Standortfaktor und für Gewerbetreibende und Firmen sei. "Mehrere Unternehmen haben schon signalisiert, dass sie gerne nach Kleinaitingen zurückkommen, wenn ein entsprechendes Internetangebot vorliegt", sagte Schäfer.

Die derzeit angebotene Breitbandlösung reiche etwa für die nächsten zehn Jahre, sei aber problemlos "für die Zukunft ausbaufähig", betont Miessl. Die Leitungen können übrigens auch von anderen Anbietern genutzt. "Alle sind willkommen", so Miessl. (wifu)

Infos sind unter der kostenlosen Info-Hotline 08 00/4 01 09 00, im Internet unter www.mic-dsl.de oder im Kleinaitinger Rathaus erhältlich.

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