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Schwabmünchen
13.04.2021

Warum ein US-Unternehmen Ritter für fast eine Milliarde kauft

Die Firma Ritter aus Schwabmünchen stellt wichtige Teile für Corona-Tests her. Nun sucht das Unternehmen dringend neue Arbeitskräfte, um die Auftragsflut bewältigen zu können.
Foto: Matthias Baumgartner

Plus Der Kunststoffspezialist Ritter aus Schwabmünchen ist ein Gewinner der Corona-Krise. Jetzt will der US-Konzern Avantor davon profitieren - und bezahlt viel Geld.

Es dürfte die höchste Summe sein, für die jemals ein Schwabmünchner Unternehmen verkauft wurde: Für fast eine Milliarde Euro geht Ritter an den Chemie- und Pharma-Zulieferer Avantor aus den USA. Das Geschäft wurde am Montagabend bekannt. Was steckt dahinter?

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14.04.2021

Die Arbeitnehmer bei Ritter werden nicht davon profitieren. Wir werden sehen was die Zukunft. Die Erfahrung sollte uns jedoch gelehrt haben dass mit Amerikanern und Chinesen langfristig keine guten Geschäfte für die Arbeitnehmerschaft verbunden sind!

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13.04.2021

Im Artikel heißt es "Von der Übernahme werden beiden Seiten profitieren – Ritter genauso wie Avantor, um beispielsweise neue Kunden zu gewinnen, sagt Johannes von Stauffenberg, CEO von Ritter, in der englischen Pressemitteilung."
Ich verstehe nicht, wovon Ritter profitiert - außer einmalig vom Verkaufspreis.

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13.04.2021

Es kann auch so gesehen werden:
Sie haben ein oder zwei Zimmer in ihrem Haus die Sie vermieten wollen,
finden jemanden der Ihnen nicht unsympathisch ist und der Ihnen kurz vor dem Einzug sagt:
"Was muss ich Ihnen für das ganze Haus, inklusive den Grund und ihren Schulden bezahlen, damit ich Eigentümer werde."

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