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Wettbewerb

24.07.2014

Schwabmünchen schwingt sich auf zur Jugendstadt

Der Trendsport aus den USA findet auch in Deutschland Zulauf.
Bild: M. Tirl, dpa

Teilnehmen kann bei der ersten süddeutschen Pumptrack-Meisterschaft jeder. Ende August jeder wird die Anlage präsentiert.

Schwabmünchen Die Stadt wird Austragungsort der ersten süddeutschen Pumptrack-Meisterschaft, berichtet der Jugendbeirat Schwabmünchen. Ein Pumptrack ist ein speziell geschaffener Parcours für Inlineskater oder Mountainbiker. In Schwabmünchen treten die Skate- und Longboarder an. Spätestens seit der Einführung eines Longboard-Workshops im Jugendzentrum haben diese Gefährte Hochkonjunktur in Schwabmünchen. Mit dem Kauf einer Pumptrack-Anlage katapultiert sich die Stadt Schwabmünchen im Ranking der Jugendstädte nach oben, so der Jugendbeirat.

Stundenlang stehen die Skater, Biker und Scooter teilweise an den Strecken, um einige Sekunden den Spaß zu erleben. Der Grund dafür ist, dass es bisher kaum Pumptracks in Deutschland gibt. Die Stadt Schwabmünchen kann sich zukünftig zu diesen exklusiven Städten zählen. Zusammen mit dem Jugendbeirat beschloss sie nämlich den Kauf einer solchen Anlage.

Neben der norddeutschen Meisterschaft in Kellenhusen (Schleswig-Holstein) und der westdeutschen Meisterschaft am „Green Skate Day“ in Köln (Nordrhein-Westfalen) ist Schwabmünchen am Freitag und Samstag, 29. und 30. August, der Austragungsort der süddeutschen Pumptrack-Meisterschaft. Die besten Fahrer qualifizieren sich für die deutsche Meisterschaft in Frankfurt am Main.

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Die Meisterschaft in Schwabmünchen findet im Rahmen des alljährlichen Goldstrand Singoldsand Musikfestivals statt. Gefahren wird lediglich in den Klassen Skate-/Longboard Senior Class (über 18 Jahre) und Skate-/Longboard Younggun Class (unter 18). Die Anmeldung erfolgt über ein Formular, das auf der Website des Goldstrand Festivals heruntergeladen werden kann. Dort finden sich auch weitere Informationen zur Qualifikation oder Übernachtungsmöglichkeiten für anreisende Teilnehmer. Teilnehmen kann im Übrigen jeder, der ein eigenes Long- oder Skateboard besitzt.

Vollkommen neu ist der Pumptrack nicht. Oftmals existieren heute noch Anlagen aus Lehm, Erde oder Beton. Da die Instandhaltungskosten für diese Arten allerdings ziemlich hoch sind, wurde in den vergangenen Jahren eine neuartige Konstruktion aus Fieberglas und Holz entwickelt. Dabei kann die Anlage jederzeit wieder abgebaut und andernorts aufgebaut werden.

Das Prinzip der Anlage ist recht einfach: Radfahrer, Inlineskater, Scooterfahrer oder Skate- und Longboarder sind die Nutzer. Sie fahren auf den Hügeln, die so angeordnet sind, dass sie beim Herabfahren so viel Schwung bekommen, um den Höhepunkt des nächsten Hügels zu erreichen. Durch diese „Pumpbewegung“ bleiben die Fahrer in Bewegung, ohne in die Pedale zu treten oder mit dem Fuß anzuschieben. Die Anlage eignet sich daher für alle Typen von Fahrern – egal ob Amateur oder Vollprofi. Am Freitag, 29. August, wird die Pumptrack-Anlage das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert. An diesem Tag darf jeder mit seinem Rad, Board, Scooter oder den Inlinern die Anlage ausprobieren.

Weitere Informationen zur Pumptrack-Meisterschaft gibt es auf

www.goldstrand-festival.de

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