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Obermeitingen

12.02.2020

Seniorenfahrdienst auf dem Lechfeld kommt

Die drei Lechfeldgemeinden Untermeitingen, Obermeitingen und Klosterlechfeld haben der Einführung eines Seniorenfahrdienstes zugestimmt.
Bild: Archivfoto: Matthias Baumgartner

Das Angebot soll älteren Menschen den Alltag erleichtern. Der Gemeinderat Obermeitingen unterstützt das Projekt - als dritte Gemeinde auf dem Lechfeld.

Auf dem Lechfeld soll es bald einen Fahrdienst geben, der Senioren und Menschen mit Behinderung die Wege im Alltag erleichtert – sei es zum Einkaufen oder zum Arzt. In Klosterlechfeld und Untermeitingen haben die Gemeinderäte bereits zugestimmt. Nun will sich auch Obermeitingen am Seniorenfahrdienst auf dem Lechfeld beteiligen. Das beschlossen die Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung.

„Dieses professionelle, stabile Angebot ist sicher ein Mehrwert für unsere Senioren“, sagte Bürgermeister Erwin Losert (CSU). Der Fahrdienst ist ein Angebot des Seniorenservice Schwabmünchen, der organisatorisch eng mit dem Caritasverband verbunden ist. Die Nachbarschaftshilfe Obermeitingen soll in das Projekt, das auf zwei Jahre ausgelegt ist, mit einbezogen werden. Der Kostenanteil für die Gemeinde Obermeitingen liegt bei rund 4300 Euro. Der Dienst ist für Senioren ab 70 Jahren und für Menschen mit Behinderung gedacht und soll pro einfacher Fahrt drei Euro kosten. Die Fahrer sollen ehrenamtlich tätig sein. Der Dienst könnte im Sommer den Betrieb aufnehmen. In Schwabmünchen wird das Angebot bereits sehr gut angenommen.

Gemeinde will Kiosk am Badesee verpachten

Die Gemeinderäte sprachen zudem über eine Verpachtung des Kiosk am Badesee zu Beginn der Badesaison 2020. Auf der 200 Quadratmeter großen Freifläche ist eine Außenterrasse mit Pergola vorgesehen. Dafür wird die Gemeinde einen Förderantrag im Rahmen der Maßnahme „Regionalbudget“ stellen. Als Anregung aus der Bürgerversammlung legte der Rat die jährlichen Unterhaltskosten der Gemeinde für die Bewirtschaftung des Badeseegeländes dar.

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Wie Bürgermeister Losert erklärte, beliefen sich die Kosten inklusive Mäh- und Reinigungsarbeiten, Schließdienst sowie Wasser und Abwasser auf 5200 Euro im vergangenen Jahr. Bei 108 Öffnungstagen seien das 48 Euro pro Tag. Weil der Kiosk nun verpachtet werden soll, werden die Kosten voraussichtlich nur rund 2000 Euro betragen.

Ein Stoppschild soll Gefahrenquelle im Baugebiet entschärfen

In der Sitzung stand auch der Bebauungsplan für die Rottenbucher und Steingadener Straße auf der Tagesordnung. Monika Beltinger vom Planungsbüro Lars Consult präsentierte einen Vorentwurf. Es handelt sich um eine Überplanung von bestehendem Gebiet, mit der ein städtebaulicher Rahmen für eine Nachverdichtung gesetzt werden soll. Ein Beschluss wurde nicht gefasst, da die betroffenen Bürger beteiligt werden sollen. Des Weiteren beschloss der Gemeinderat die Auftragsvergabe der Tragwerksplanung für die Teil-umnutzung der bestehenden Hofstelle und den Neubau eines Nebengebäudes für den neuen Bauhof.

Eine Anregungen aus der Bürgerversammlung will die Gemeinde angehen und eine Gefahrenquelle am Rad- und Fußweg im Baugebiet „Am Gehrenfeld“ mit einem Stoppschild entschärfen. Dem Wunsch einer Bürgerin nach einem Tempo 30 am alten Wallfahrtsweg vom Baugebiet „Am Gehrenfeld“ bis zur Lechfelder Straße kann nicht nachgegangen werden, da es sich um eine Ortsverbindungsstraße handelt.

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