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Scherstetten

09.06.2020

Sieben neue Räte und ein neuer Zweiter Bürgermeister

Am nördlichen Dorfeingang sollen drei Einfamilienhäuser entstehen – doch es sind noch Fragen zu klären.
Bild: Marcus Angele

Plus Bürgermeister Robert Wippel hatte bei der konstruierenden Sitzung des Gemeinderats Scherstetten einiges zu tun.

Bei der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats hatte Scherstettens Bürgermeister Robert Wippel fast Schwerstarbeit zu leisten: Nachdem nur fünf „alte“ Mitglieder aus der letzten Periode im Gemeinderat verblieben waren, musste Wippel gleich sieben neue Gemeinderäte vereidigen. Dazu wurden auch die Vertreter für die verschiedenen Gremien bei dieser Sitzung benannt. Aufgrund der Corona-Beschränkungen müssen die Sitzungen derzeit im Schützenheim stattfinden. Aus dem gleichem Grund kann die feierliche Verabschiedung der ausgeschiedenen Ratsmitglieder voraussichtlich auch erst im Herbst über die Bühne gehen.

Bürgermeister Robert Wippel erklärte den sieben neuen Gemeinderäten ihre Aufgaben und vereidigte anschließend Norbert Dießenbacher, Dieter Knöpfle, Tobias Ruf, Johann Schreiegg, Armin Seitz, Daniel Ulzhöfer, Heidi Weimann und Christian Wilhelm. Als neuer 2. Bürgermeister fungiert künftig Michael Ringler aus Konradshofen. Er löst damit Daniela Bravi ab, die nicht mehr für den Gemeinderat kandidierte.

Gremien in Scherstetten wurden neu besetzt

Auch einige Gremien mussten nach der Kommunalwahl neu besetzt werden. In den Rechnungsprüfungsausschuss wurden Alexander Thoma (Vorsitzender), Karina Wiedemann und Heidi Weimann sowie deren Stellvertreter berufen. Das Amt als Vertreter bei der Gemeinschaftsversammlung der VG Stauden, beim Zweckverband Stauden-Wasserversorgung sowie bei den Schulverbänden Hiltenfingen und Schwabmünchen übernimmt Bürgermeister Wippel selbst. Die entsprechenden Vertreter wurden hier ebenfalls mitgewählt. Dazu wurde Robert Wippel wieder zum Eheschließungsbeamten bestellt. Neue Jugendbeauftragte sind Daniel Ulzhöfer in Konradshofen und Johann Schreiegg in Scherstetten. Das Sitzungsgeld wurde wie bisher auf 25 Euro festgesetzt.

Robert Wippel dankte den Mitgliedern des Gemeinderats für ihr künftiges Engagement in der Gemeinde Scherstetten. Er möchte auch so wie bisher alle Ortsteile gleich „auf gutem Kurs halten“. Damit die neuen Gemeinderäte ebenfalls auf Kurs kamen, ging es drei Tage auf Klausur. Hier erhielten sie viele Informationen zur Gemeinderatsarbeit, über bestehende und anstehende Projekte und sonstige Pflichten und Aufgaben.

Bürgermeister Robert Wippel (links) und sein Stellvertreter Michael Ringler.
Bild: Marcus Angele

Baugebiete und Breitbandausbau: Viele Projekte stehen in Scherstetten an

Denn an Projekten mangelt es in der Gemeinde nicht. Es stehen unter anderem die Dorfplatzgestaltungen in Scherstetten und Konradshofen, neue Baugebiete, der Breitbandausbau oder die Kindergartenerweiterung inklusive der nötigen Spielplatzverlegung an.

Bei der eigentlichen Gemeinderatssitzung zeigten die Räte dann auch vollen Einsatz. Einem Bauantrag für drei Einfamilienhäuser am nördlichen Ortseingang steht man zwar nach langer und intensiver Sichtung der eingereichten Unterlagen grundsätzlich wohlwollend gegenüber, doch müssten hier bis zur nächsten Sitzung noch einige wichtige Fragen geklärt werden. Daher erfolgte hier noch kein Beschluss.

Positiver fiel dagegen das Urteil für zwei Zuschussanträge aus. Der Caritasverband bekommt 300 Euro für die Anschaffung eines neuen Kühlfahrzeugs für die Schwabmünchner Tafel. Mit 700 Euro unterstützt die Gemeinde den Antrag des Veteranenvereins und der Feuerwehr Konradshofen zur Anschaffung eines neuen Schranks zur Unterbringung der Vereinsfahnen.

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