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Langenneufnach

13.02.2021

So soll der neue Erlebnisplatz an der Neufnach aussehen

Dieser Ausschnitt aus dem Entwurf des Planers zeigt, wie der Zugang zur Neufnach westlich vom Rathaus künftig aussehen wird.
Foto: Planungsbüro Daurer und Hasse

Plus Spielbereich, Steg und Sitzfelsen: Die Gemeinde Langenneufnach baut einen Erlebnisplatz an der Neufnach.

Eine Erholungsmöglichkeit an der Neufnach soll im Sommer in Langenneufnach gebaut werden. Nachdem bereits im vergangenen Dezember die Entwurfspläne für diesen Zugang zur Neufnach von Landschaftsarchitekt Meinolf Hasse dem Gemeinderat vorgestellt wurden, genehmigte das Gremium nun mit einer Gegenstimme die konkreten Pläne.

Im Prinzip hat sich am Vorentwurf nicht viel geändert. Auf einem 25 mal 50 Meter großen Teilstück an der Neufnach westlich des Rathauses werden eine Kneippanlage in der Neufnach, ein Spielbereich, ein Steg, eine Rampe sowie Sitzfelsen am Ufer errichtet. Der Aussichtssteg, der zum Verweilen und Beobachten der Natur einladen soll, ist insgesamt nun ein wenig kleiner geplant worden und wird aus Robinienhölzern gefertigt, erläuterte Hasse während der Gemeinderatssitzung. Neben dem Steg kann eine Rampe als Zugang zur Neufnach genutzt werden. Der Spielbereich, in dem für Kinder verschiedene Spielgeräte und eine Sandspielfläche künftig zur Verfügung stehen, muss allerdings aus Sicherheitsgründen eingezäunt werden, so Hasse.

Auch eine Kneippanlage entsteht in Langenneufnach

Positiv beurteilten die Gemeinderäte, dass es für dieses Projekt bereits etliche Zusagen für Förderungen gibt. Die Regierung von Schwaben hat bereits einen Zuschlag für die Kneippanlage in Höhe von 18.000 Euro zugesichert. Der Naturpark westliche Wälder will sich mit 2.000 Euro beteiligen und die größte Finanzspritze gibt es von ReAL West. Mit 50 Prozent der Investitionssumme abzüglich Planungskosten und der anderen Fördergelder unterstützt ReAL West das Projekt. Zudem soll es auch Fördergelder vom Verein für überörtliche Erholungsgebiete für die Region Augsburg (EVA) geben. Insgesamt rechnet der Landschaftsarchitekt mit Gesamtkosten in Höhe von circa 220.000 Euro. Etwa die Hälfte davon muss die Gemeinde aus eigener Tasche bezahlen. Eine Baugenehmigung sei für dieses Projekt nicht nötig.

Was ist mit dem Talaueweg entlang der Neufnach?

Kurz diskutiert haben die Räte über den Vorschlag von Zweitem Bürgermeister Franz Wenninger, den Bau dieser Erholungsmöglichkeit zu verschieben, bis der Talaueweg errichtet ist. Dieser Weg ist bereits seit vielen Jahren in Planung und soll die beiden Ortsbereiche im Osten und Westen für Fußgänger entlang der Neufnach verbinden.

An einem Teilstück der Neufnach westlich vom Rathaus in Langenneufnach soll eine Erholungsmöglichkeit sowohl für Erwachsene als auch für Kinder entstehen.
Foto: Karin Marz

Da hier etliche Behörden involviert sind, konnte der Talaueweg bisher noch nicht umgesetzt werden. Die Räte waren jedoch der Meinung, dass es nicht sinnvoll wäre auf den Bau dieses Weges zu warten, da ein Zeitpunkt für den Baubeginn noch immer nicht in Aussicht sei. Bürgermeister Gerald Eichinger erklärte, dass es für dieses Projekt an der Neufnach zudem eine Bürgerbeteiligung gebe.

Straßenreinigung und Winterdienst

Gemäß Bayerischem Gemeindetag wurde zum ersten Januar das bayerische Straßen- und Wegegesetz geändert. Demnach müssen Gemeinden die Winterdienstverordnung sowie die Sicherungs- und Reinigungsverordnung neu erlassen. Eichinger erläuterte, dass an der bestehenden Verordnung für die Gemeinde bis auf die Umbenennung der Überschrift alles beim Alten bleiben könne. Die Räte stimmten dem Neuerlass ohne Gegenstimme zu.

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