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Neujahrsempfang

10.01.2020

So stoßen die Walkertshofer auf das neue Jahr an

Auch die Sanierung der Pfarrkirche war ein Thema beim Neujahrsempfang. Das Gotteshaus wird derzeit im Inneren saniert.
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Auch die Sanierung der Pfarrkirche war ein Thema beim Neujahrsempfang. Das Gotteshaus wird derzeit im Inneren saniert.
Bild: Lode

Wer im Mittelpunkt stand und wie es jetzt bei der Kirchenrenovierung weiter geht

Gute Wünsche, Rückblicke auf das vergangene Jahr und Informationen, was in diesem Jahr ansteht, gab es beim gemeinsamen Neujahresempfang von Pfarrei und Gemeinde in Walkertshofen. Die Sanierung der Pfarrkirche beschäftigte im vergangenen Jahr nicht nur die Kirchenverwaltung, sondern wirkte sich auch auf die Gottesdienste aus.

Das Ziel, dass die Sanierungsarbeiten im Inneren des Gotteshauses bis Weihnachten abgeschlossen sind, konnte zwar nicht erreicht werden. Aber Kirchenpfleger Andreas Kerler ist zuversichtlich, dass bis spätestens Ostern alle Arbeiten erledigt sein werden. Falls es nicht zu kalt wird, könnten die Handwerker jetzt weiter arbeiten, so dass das Gerüst im Inneren der Kirche in etwa vier Wochen abgebaut werden könne. Bürgermeisterin Margit Jungwirth-Karl hob während ihrer Ansprache, in der sie allen Helfern in der Gemeinde für ihren Einsatz dankte, besonders das Engagement von Andreas Kerler für die Kirchensanierung hervor. 100000 Euro bezahlte die Gemeinde bereits für die Kirchturm- und Außensanierung, 10000 Euro bewilligte die Gemeinde nun noch nachträglich für die Innensanierung. Spendengelder sind mittlerweile 64159 Euro eingegangen, so Kerler.

Ebenso engagiert ist Daniela Dworschak, die während des Neujahrsempfangs von Jungwirth-Karl die Ehrenurkunde in Silber überreicht bekam. Seit 20 Jahren leitet Dworschak den Kinderchor und den Jugendchor des örtlichen Musikvereins. Mit viel Herzblut und Feingefühl begeistert sie die jungen Sänger und bereichert so jedes Konzert, erklärte die Bürgermeisterin. Dworschak gefällt an ihrer Arbeit besonders die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu erleben und ihnen für ihr Leben Werte mitgeben zu können. Der Chor entstand vor 20 Jahren aus den „Stadelkids“ einer örtlichen Kinder- und Jugendgruppe, die damals ein Musical aufgeführt hatte.

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Bevor alle Gäste in gemütlicher Runde auf das neue Jahr anstoßen konnten, gab es auch Ansprachen. Bürgermeisterin Jungwirth-Karl betonte, dass die Kläranlage keineswegs in einem schlechten Zustand sei, sondern die Gemeinde sich bereits im vergangenen Jahr damit befasst habe, welche Investitionen künftig nötig seien. Die Betriebserlaubnis der Kläranlage läuft noch bis zum Jahr 2026.

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Steffi Vogg warb während für die ewige Anbetung, bei der überall in der katholischen Kirche zeitversetzt gebetet wird. Diese findet am 22. Februar von 17 bis 19 Uhr in Walkertshofen statt. Gleichzeitig lobte auch sie das Engagement aller Helfer in der Pfarrei. Die Idee, im vergangenen Herbst ein Nostalgie-Café anzubieten, bei dem alte Fotos gezeigt wurden, sei bei den Besuchern sehr gut angekommen.

Pater Joji lobte die gute Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde als auch mit allen Helfern in der Pfarrei und hofft, dass durch neue Ideen und Engagement die Pfarrei lebendig bleibt. Eine gemeinsame Pilgerreise nach Griechenland ist für alle Gläubigen aus den Staudenpfarreien im März geplant und die Firmung findet heuer am 3. Juli in Walkertshofen statt.

Lautstark wurde der Neujahrsempfang durch die Böllergruppe der Burgberg Böller eröffnet und musikalisch unterhielten Vertreter des Musikvereins. Auch die Sternsinger verteilten mit Weihrauch Segen für das Jahr 2020.

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