20.06.2011

Sprungbrett zum Erfolg

Mit Ein-Euro-Jobs kam „contact“ auf die Beine

Haunstetten/Berlin Seit Längerem denkt die Bundesregierung darüber nach, die Förderung der Beschäftigung für Langzeitarbeitslose einzuschränken – dazugehören auch die sogenannten Ein-Euro-Jobs. Jetzt ein neuer Vorstoß der Bundesregierung in Richtung Aus für die Ein-Euro-Jobs: Laut einem Entwurf sollen die Maßnahmen zur Förderung Langzeitarbeitsloser massiv eingeschränkt werden. Roswitha Kugelmann, die das Sozialkaufhaus contact in Haunstetten betreibt, kann dem nur widersprechen: „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Ein-Euro-Jobs gemacht. Für uns war diese Maßnahme sogar das Sprungbrett zum Erfolg.“

Die Jobber weiter beschäftigt

Kugelmanns Sozialkaufhaus, in dem jeder – unabhängig vom Inhalt des Geldbeutels – Waren jeglicher Art zu günstigen Preisen erwerben kann, war früher zu einem großen Teil von Ein-Euro-Jobbern gemanagt worden. Ende letzten Jahres fielen die meisten von ihnen aus den von den Jobcentern finanzierten Maßnahmen raus. Dank des geschäftlichen Erfolges des Sozialkaufhauses konnte Kugelmann mehr als 30 Ein-Euro-Jobber in Teil- und Vollzeit sowie als geringfügig Beschäftigte übernehmen, die das Sozialkaufhaus jetzt selbst trägt. Gleichzeitig konnte sie vier Ein-Euro-Jobber behalten. (ilm)

Termine Am Freitag und Samstag, 1. und 2. Juli, gibt es von 10 bis 18 Uhr wieder eine Kleidertauschbörse.

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