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Königsbrunn

10.09.2019

Stabwechsel mit viel Lob und Dank

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3 Bilder
Pastor Reinhard Weber und seine Frau Lydia beim Dankgebet mit Gemeindeleiter Alfred Wiedemann (von links).
Bild: Elmar Knöchel

Die evangelische Gemeinschaft Königsbrunn verabschiedet Pastor Reinhard Weber in den Ruhestand. Wofür ihm der Bürgermeister besonders dankt.

Seit 26 Jahren war Reinhard Weber in Königsbrunn für das seelische Wohl seiner Schäfchen in der evangelischen Gemeinschaft tätig. Er und seine Frau Lydia wurden in der Gemeinde sehr geschätzt. Nicht zuletzt durch ihre vielfältigen Tätigkeiten bis hin zu handwerklichen Arbeiten beim Bau des Gemeindehauses. So gab es für Pastor Weber Lob und Dank von allen Seiten.

Weber, der sich nun in den Ruhestand verabschiedet, habe das positive Gesamtbild der Gemeinschaft in Königsbrunn sehr stark geprägt, sagte Bürgermeister Franz Feigl in seinem Grußwort: „Diese lebendige und wachsende Gemeinde gibt Halt und Zusammenhalt.“ Besonders die hervorragende Kinder- und Jugendarbeit sei sehr wichtig für das Leben in der Stadt. Gerade weil hier ein wichtiger Beitrag zur Heimatbildung insbesondere für Jugendliche mit Migrationshintergrund geleistet werde. Dafür dankte der Königsbrunner Bürgermeister Pastor Weber besonders.

Seelsorgerisches Vorbild, das den Glauben aktiv lebt

Aber auch von den Leitern der Gemeinschaft, Kathrin Witty und Alfred Wiedemann, gab es lobende Worte für den scheidenden Pastor und seine Frau. Wiedemann gab seiner Dankbarkeit Ausdruck, indem er Weber als menschliches und seelsorgerisches Vorbild für die Gemeinde bezeichnete. Dieser habe Glaube nicht nur gepredigt, sondern auch aktiv vorgelebt. Er habe sein Wirken in Königsbrunn nicht als Arbeit, sondern als Berufung verstanden. Dafür gebühre ihm Anerkennung und Dank.

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Mehr als 300 Besucher wohnten diesem besonderen Gottesdienst bei. So zeigten auch die Menschen der Gemeinde ihre Anerkennung für das Wirken von Reinhard Weber. Gleichzeitig war wohl auch etwas Neugierde dabei, den neuen Pastor, Armin Köhler und seine Frau, kennenzulernen. Bürgermeister Feigl begrüßte Köhler mit den Worten: „Mutig, dass sie sich von Mittelfranken in das Herz von Bayerisch-Schwaben wagen. Sie werden sehen, in Königsbrunn kann man dörflich wohnen, aber mit städtischer Infrastruktur.“ So machte er dem neuen Pastorenehepaar, das drei Kinder hat, auch gleich die Busanbindungen und Schulangebote in Königsbrunn schmackhaft. Er hoffe, dass sie sich hier wohlfühlen werden.

Nachfolger freut sich über herzliche Begrüßung in Königsbrunn

Pastor Köhler bedankte sich für die herzliche Begrüßung in Königsbrunn. Er werde seine neuen Aufgaben mit Begeisterung und Engagement angehen. Die evangelische Gemeinschaft solle auch weiterhin ein Ort sein, an dem sich Menschen wohlfühlen können. Nicht althergebrachte Traditionen, sondern Offenheit sowie Mut zu Veränderungen sollten das Bild der Gemeinde prägen. Natürlich seien alle Interessierten herzlich eingeladen, sich bei einem der Gottesdienste, die jeweils sonntags um 10 Uhr im Gemeindezentrum in der Weißkopfstraße 24 stattfinden, selbst ein Bild zu machen.

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