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07.07.2010

Stadelfest beschert drei heiße Festtage

Stießen auf ein gelungenes Stadelfest an: von links zweiter Bürgermeister Bruno Weimann, Vorsitzende Andrea Wilhelm, Schatzmeisterin Angelika Kuhn und Vorsitzender Manfred Baur. Foto: Kleber
Bild: Kleber

Konradshofen Die Konradshofener Musiker feierten im rustikalen Fichtel-Stadel ein Hochsommer-Stadelfest wie aus dem Bilderbuch. Schweißtreibende Höchstleistungen wurden nicht nur den vier Musikkapellen abverlangt, die für eine Bombenstimmung im Stadel sorgten. Auch der sportliche Höhepunkt, das Fußball-Lebend-Kickerturnier, ging den Akteuren bei brütender Hitze richtig an die Substanz.

Seinem Namen als "Power-Stadel" alle Ehre machte der Fichtel-Stadel schon gleich zum Festauftakt am Freitagabend. Für das Partyvolk aus dem ganzen südlichen Landkreis wurde der kleine Staudenort ein weiteres Mal zur Partyhochburg. Bis in den frühen Morgen sorgte Kult-DJ Alex Wohlrab von Radio Fantasy für eine heiße Nacht. Im Gepäck hatte "Mister Music" jede Menge Powersound, eine fulminante Lightshow und zwei großformatige Videoschirme. Dass es ihren Gästen an nichts fehlt, dafür sorgten die eingespielten Konradshofener Gastgeber mit pfiffigen Ideen in der Bar-Lounge. Neben der beliebten Mondscheinbar gab es wieder eine exotische Cocktail- und eine Coffee-Bar. Und dass nach dem Zapfenstreich alle Gäste auch wohlbehalten wieder nach Hause kamen, dafür waren die Busse des Schwabmünchner Verkehrsunternehmens Stuhler zuständig: Der kostenlose Service war heiß begehrt und wurde rege in Anspruch genommen.

Nach dem rockigen Auftakt war an den folgenden Festtagen Blasmusik nonstopp angesagt. Die Oberneufnacher Musikanten servierten unter der Leitung von Franz Huber den Festbesuchern ein stimmungsvolles Blasmusik-Menü - immer wieder garniert mit Fußball-Jubelhymnen. Zum Familiennachmittag griffen die Buben und Mädchen der Jugendkapelle Stauden zu ihren Instrumenten. Unter der Leitung von Philipp Ramminger übernahmen sie mit Schwung die musikalische Unterhaltung der Kaffeegäste. Dicht umlagert von vielen kleinen Clowns, Artisten und Dompteuren war im Freigelände derweil das Spielmobil des Kreisjugendrings (KJR). Das Motto an den Spielstationen lautet "Manege frei - Wir gehen in den Zirkus!".

Zwei Kapellen zum Festausklang

Blasmusik gab es dann zum Festausklang. Gleich zwei Kapellen - die Schmuttertaler Musikanten aus Mickhausen und ihre Kollegen aus Walkertshofen - sorgten zum Finale für eine pfundige Stimmung. Die wurde noch zusätzlich durch die Siegerehrung des Fußball-Gauditurniers angeheizt, warteten auf die drei erfolgreichsten Mannschaften doch attraktive "flüssige" Preise. Zehn Lebend-Kicker-Teams waren zum Wettkampf angetreten. Nach packenden Begegnungen hatten die Buschelberg-Schützen aus Aretsried (50 Liter Bier) die Nase vor dem Team aus Grimoldsried (30 Liter) und dem FC-Bayern-Fan-Club Schwabmünchen (10 Liter). (wkl)

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