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31.07.2010

Startschuss für die Oldtimer zum Ferienbeginn

Landkreis Augsburg 200 Teilnehmer, 200 Kilometer Strecke - auf diesen kurzen Nenner lässt sich die Oldtimer-Rallye am Sonntag, 1. August, durch den Landkreis Augsburg bringen. In einem der Fahrzeuge wird Rallye-Weltmeister Walter Röhrl Platz nehmen.

Der Startschuss fällt um 8.30 Uhr in Meitingen in der Römerstraße. Um 11 Uhr werden die Fahrer Neusäß erreichen, wo ein längerer Zwischenstopp für die Mittagspause eingelegt wird. Ziel am späten Nachmittag ist Neumünster. Die Strecke führt heuer auch erstmals aus dem Landkreis Augsburg raus: Die Route führt am Vormittag ein Stück durchs Donau-Ries.

Die drei Kommunen im Landkreis Augsburg, an denen Station gemacht wird, haben sich ein Rahmenprogramm einfallen lassen. In Meitingen ist bereits heute Sommerfest. In Neusäß haben Stadt und Vereine am Wochenende ein Stadtfest im Ägidius-Park auf die Beine gestellt. Am Sonntag öffnen dort ab 12 Uhr auch die Geschäfte. An zehn Ständen verköstigen die Vereine die Besucher, die in großer Zahl erwartet werden. Musikalisch begrüßt werden Rallye-Teilnehmer und Zuschauer von der Stadtkapelle. In Neumünster wird am Sonntag das Kirchenpatrozinium gefeiert.

Wie auch schon im Vorjahr, können Besucher an allen drei Orten für den schönsten Oldtimer abstimmen und auch Preise gewinnen, die von den Bürgermeistern zur Verfügung gestellt werden. Der schönste Oldtimer wird von Landrat Martin Sailer prämiert. Der Erlös der Verlosung kommt der St.-Gregor-Jugendhilfe Meitingen, dem Freiwilligenzentrum Neusäß und der Bürgerstiftung der Gemeinde Altenmünster zugute. Von den 150 Euro Startgeld gehen jeweils zehn Euro an die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung.

Organisatorin Brigitte Mayrock ist beeindruckt von der großen Resonanz im Vorfeld der inzwischen vierten Oldtimer-Rallye im Landkreis. Sie bekomme Anfragen bis aus Heidelberg oder Freiburg, ob es noch freie Plätze gebe. Vor allem Familien würden sich auf diese Weise gerne einen schönen Ferientag gestalten. Doch Anmeldungen sind längst nicht mehr möglich. "Die Teilnehmerzahl wurde in diesem Jahr auf 200 begrenzt, da sonst zu viele Autos unterwegs sind und das den organisatorischen Rahmen sprengen würde", sagt Brigitte Mayrock. Rund 100 Anfragen mussten abgelehnt werden. Für die nächsten Jahre wurden aber schon Reservierungen vorgemerkt. Der Ideengeber der Oldtimer-Rallye, Stefan Steinbacher, freut sich, dass der Großteil der Teilnehmer aus dem Landkreis Augsburg kommt. Weitere Besonderheiten der Rallye 2010 sind acht BMW Dixi aus den 20er-Jahren sowie der weltweit letzte Mazda-Wankelmotor-Bus. Das älteste Fahrzeug bei der Rundfahrt am Sonntag ist ein Dixi DA 1 Tourer aus dem Jahr 1928 von einem Teilnehmer aus München (Startnummer 3). Die Zahl 200 spielt bei der Rallye übrigens noch eine weitere Rolle: In einem Jaguar Roadster E-Typ mit der Startnummer 200 fahren Landrat Martin Sailer und Stefan Steinbacher mit. (kar)

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