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München überschreitet Corona-Grenzwert

29.07.2010

Stimmen zum Zentrum

Königsbrunn "Als ich vor 26 Jahren im Stadtrat anfing, war Zentrumsplanung ganz aktuell", kommentierte Manfred Buhl (FDP) im Stadtrat die Präsentation des bevorstehenden Ideen- und Realisierungswettbewerbs für das Zentrum der Brunnenstadt.

Buhl ermunterte die Ratskollegen: "Wir sollten dennoch nicht den Mut verlieren!" Er folgerte aus dem im Vorfeld erstellten Einzelhandelsgutachten, die Stadt müsse bei ihren künftigen Planungen vermeiden, dass Kaufkraft aus dem Zentrum abgezogen werde - eine Anspielung auf das große Einkaufszentrum, das ein Investor auf dem Hochtief-Gelände nördlich der Augsburger Straße errichten will (wir berichteten).

Zehn bis zwölf Millionen für das Kulturhaus einplanen

Brigitte John (SPD) konnte Buhls Optimismus nicht teilen. Viele noch offene Projekte - wie die Straßenbahnanbindung, ein neues Jugendzentrum und die Sanierungen städtischer Gebäude - machen aus ihrer Sicht eine zügige Umsetzung fraglich. Schließlich müsse man für das Kulturhaus sicher zehn bis zwölf Millionen Euro einplanen.

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Alexander Leupolz begrüßte für die CSU den Wettbewerb und die geplante Aufteilung in vier Baufelder: "Wir müssen das Zentrum von den Rändern her entwickeln." Ein schlüssiges Konzept sei die Basis, um danach Grundstücke für einzelne Projekte zu entwickeln: "Kein Investor wird in Königsbrunn Klinken putzen gehen."

Für ihn sei wichtig, die Anregungen aus der Bürgerbeteiligung vom Juli 2009 einfließen zu lassen. Dabei waren etwa attraktive Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten auch für die ältere Generation gefordert worden, aber auch Angebote für die Jugend. "Seite 1 und Randbemerkung

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