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Bayern: Verwaltungsgerichtshof kippt 15-Kilometer-Regel
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Augsburg

10.12.2020

Straßenbahnlinie 3: Verwaltungsgerichtshof weist Klagen ab

Auf Haunstetter Flur sind die Arbeiten für das Rasengleis mit hochliegender Vegetationsebene der Linie 3 schon weit fortgeschritten.
Bild: Adrian Bauer

Plus In einem Jahr sollen die Straßenbahnen der Linie 3 nach Königsbrunn rollen. Während die Bauarbeiten laufen, hat das Projekt eine juristische Hürde gemeistert.

Der bayerische Verwaltungsgerichtshof in München hat die Klagen zweier Königsbrunner Bürger gegen die Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 abgewiesen. Bereits im März hatten die Richter im Eilverfahren den Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Schwaben für rechtmäßig erklärt. Nun unterlagen die beiden Kläger auch im ordentlichen Verfahren.

Eine Revision wurde nicht zugelassen. Die Königsbrunner können noch eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig einreichen.

In einem Jahr könnten auf Linie 3 erste Bahnen nach Königsbrunn fahren

Einwände hatten die Kläger wie schon beim Eilverfahren vor allem gegen den Lärm- und Erschütterungsschutz und die grundsätzliche Begründung des Projekts erhoben. Aus ihrer Sicht hätte eine Verstärkung des Bustakts der Linie 740 die Verlängerung der Straßenbahnlinie unnötig gemacht. Diese Einwendungen überzeugten die Richter nicht, die Baugenehmigung ist rechtens.

Auf der Trasse gehen die Arbeiten derweil gut voran. Die großen Straßenquerungen sind bereits abgearbeitet, größere Probleme gab es bislang nicht. Die Verantwortlichen sind daher optimistisch, dass tatsächlich zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 die ersten Bahnen nach Königsbrunn fahren können.

Auf Haunstetter Flur sind die Arbeiten für das Rasengleis mit hochliegender Vegetationsebene der Linie 3 schon weit fortgeschritten.
13 Bilder
Ein Jahr vor dem Start: So sieht die Königsbrunner Straßenbahn-Trasse aus
Bild: Adrian Bauer

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