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Langenneufnach

29.06.2017

Straßenbau und Kanal für ein neues Baugebiet

Noch ist es ein Wiese. Aber bald schon soll  in Langenneufnach mit den Kanal- und Straßenarbeiten für das neue Baugebiet "Kirchenbauer" begonnen werden. 
Bild: Karin Marz

Die Pläne für das neue Wohnareal „Kirchenbauer“ in Langenneufnach sind fertig.

Wieder einen Schritt weiter ist der Gemeinderat für das neue Baugebiet „Kirchenbauer“ in Langenneufnach. Stefan Steinbacher vom Ingenieurbüro Steinbacher erläuterte während der jüngsten Sitzung den Räten die Kanal- und Straßenplanung für das Baugebiet. Steinbacher schlug für die Entwässerung des Schmutzwassers ein Trennsystem vor, das dann auf den bestehenden Mischwasserkanal der Rathausstraße angeschlossen werden könne. Eingerechnet wurde bereits auch eine mögliche Weiterführung des Entwässerungssystems beim Ausbau des Baugebiets Richtung Norden. Das Regenwasser solle gemäß den Planungen in die Neufnach eingeleitet werden. Hierzu ist allerdings ein komplett neuer Kanal vom Baugebiet bis hinunter zur Neufnach nötig. Damit das Volumen der Wassermenge möglichst gering gehalten werden könne, soll für jedes Grundstück im Baugebiet eine Zisterne zur Regenrückhaltung eingebaut werden. Die Gesamtkosten für die Entwässerung liegen bei circa 850000 Euro.

Auch die mögliche Straßenführung im Baugebiet erläuterte Steinbacher. Er schlug vor, den Ausbau der Straße mit einer Breite von fünf Metern vorzunehmen und an mehreren Stellen Parkbuchten zur Verkehrsberuhigung einzuplanen. Am Ende der Straße soll ein Wendehammer entstehen, an dessen Stelle die Straße bei einer Erweiterung des Baugebiets weitergeführt werden könne. Steinbacher erläuterte auch die Einmündung in die Rathausstraße, die Länge des Fußweges sowie die Länge einer geplanten Stichstraße im Baugebiet. Die veranschlagten Kosten für den Straßenausbau liegen bei circa 388000 Euro.

Auch wie sich das starke Gefälle im Baugebiet auf die Planungen künftiger Häuser auswirkt, erläuterte der Ingenieur. Die Räte hatten lediglich Fragen zu Details, aber ansonsten keine Einwände. Sie gaben daher einstimmig die Ausschreibung aufgrund der vorgelegten Planungsunterlagen in Auftrag. Geplant ist, dass bis Sommer nächsten Jahres die Bauarbeiten abgeschlossen sind.

Eine Brücke macht Probleme

Ein weiterer Punkt der Sitzung war die Sanierung der Weberstraße im Brückenbereich. Ausschlaggebend hierfür war die Beschwerde eines Anwohners über Lärmbelästigung durch Fahrzeuge, die über die Brücke fahren. Bürgermeister Josef Böck berichtete, dass während eines Vororttermins mit dem Bauausschuss festgestellt worden sei, dass eine Angleichung der Brücke nur mit erheblichem Aufwand möglich sei. Zudem entdeckten die Räte, dass an der Asphaltfuge mehrere Senkungen vorhanden sind und der Schachtring gerissen ist. Im Bereich der Fuge soll die Verschleißschicht daher auf eine Länge von circa sieben Metern neu eingebaut werden. Ratsmitglied Manfred Mayr meinte hierzu allerdings, dass nicht gewährleistet werden könne, dass dann nach den Sanierungsmaßnahmen die Geräusche verschwinden. Da der Kanaldeckel gemäß den Angaben von Böck sowieso zur Sanierung anstehe, entschieden sich die Räte einstimmig für die vorgeschlagene Baumaßnahme in Höhe von gut 3000 Euro.

Mit einem Antrag des Ortsverbandes CSU Langenneufnach–Walkertshofen für eine Spende zur Beschaffung eines Defibrillators beschäftigte sich der Gemeinderat ebenfalls. Der Defibrillator soll am Rathaus außen angebracht werden und vom BRK betreut werden. Zweiter Bürgermeister Gerald Eichinger erläuterte, dass aufgrund der Länge des Ortes insgesamt drei Defibrillatoren angeschafft werden sollen, damit jeder Bürger im Notfall schnell auf eines der Geräte zugreifen könne.

Bei zwei Unternehmen im Ort wurde hierzu bereits angefragt, ob sie sich ebenfalls an den Kosten beteiligen. Alle Räte stimmten der Spende in Höhe von 3000 Euro für die Beschaffung eines Defibrillators zu.

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