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14.03.2009

Stürmermangel trotz Konkurrenzkampf

Der Gedanke kommt dem aufmerksamen Betrachter beim Blick auf das Wetter wahrlich nicht spontan. Ein genauer Blick auf den Kalender verrät dennoch: Heute soll der Winterschlaf der Bezirksoberliga Schwaben beendet werden, wohlgemerkt im Fußball. Ab 15 Uhr tritt der TSV Bobingen dabei beim TSV Landsberg an.

"Die Landsberger haben bereits unter der Woche angekündigt, dass sie unbedingt spielen wollen. Es scheint, sie sehen uns als perfekten Auftaktgegner", vermutet Bobingens Spielertrainer Marcello Di Santo. Dass die Bobinger mehr sein werden als ein reiner Sparringspartner, davon ist der Übungsleiter zwar fest überzeugt, letzte Zweifel über den tatsächlichen Leistungsstand verbleiben aber. Mit dem ersten Teil der Vorbereitung, jenem also, in dem sich die Spieler mit ausreichend Ausdauer eindecken sollen, sei Di Santo sehr zufrieden: "Wir mussten die Jungs meist in ihrem Engagement bremsen."

Die spielerische Feinabstimmung hingegen litt arg unter den widrigen Bedingungen, die ein anständiges Arbeiten mit dem Ball nahezu unmöglich machten. Di Santo: "Da sind uns die Landsberger, die den gesamten Winter über auf ihrem Kunstrasenplatz trainieren konnten, sicherlich einen Schritt voraus." Einen direkten Vorteil aus ihrem künstlichen Grün werden die Hausherren jedoch nicht ziehen können, da lediglich der Rasenplatz im Stadion als Austragungsstätte für den Ligabetrieb angemeldet ist.

Wen das Bobinger Trainerduo hingegen für die erste Elf meldet, ist noch ungewiss. Michael Deschler fällt nach seiner Fußoperation im November definitiv noch einige Wochen aus, Roland Fox, Florian Britsch, Martin Guldner und Sinan Özpinar konnten nach diversen Verletzungssorgen erst unter der Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Den Bobingern gehen die nominellen Stürmer aus.

Stürmermangel trotz Konkurrenzkampf

Die Neuen sind eine Verstärkung

So wird sich mit Cemal Mutlu wohl ein Rückkehrer auf der für ihn ungewohnten Position wieder finden. "Mit Cemal, Turgay Yilmaz und Sebastian Jeschek konnten wir die Qualität der Mannschaft sichtlich erhöhen, der neu entstandene Konkurrenzkampf kann uns nur voranbringen", betont Marcello Di Santo, der sich vom lang ersehnten Rückrundenstart einiges erhofft. "Natürlich wird die Aufgabe gegen den Tabellendritten sehr schwer. Aber unser Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt gerade mal vier Punkte, da müssen wir von Beginn weg punkten, ganz gleich, wie der Gegner heißt."

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