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Tempo 30 in Schwabmünchen: Lieber am Stück als Stückwerk

Tempo 30 in Schwabmünchen: Lieber am Stück als Stückwerk
Kommentar Von Carmen Janzen
22.07.2020

Schwabmünchen braucht ein schlüssiges und vor allem durchgängiges Radkonzept - und kein „Gestückel“.

Schwabmünchen geht mit der Zeit und folgt dem Trend hin zu mehr Radverkehr und weg vom dicken SUV in der Innenstadt. Dafür hat ein Experte ein Nahmobilitätskonzept erarbeitet, das auch auf kritische Stimmen stieß. So sammelte ein Schwabmünchner gar Unterschriften gegen Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Doch die Stadt lässt sich nicht beirren auf ihrem Weg zu weniger motorisiertem Verkehr im Zentrum. Sie will Radfahrer stärken. Gut so. Doch anstatt ein durchgängiges und schlüssiges Radkonzept zu verabschieden, gab es in der jüngsten Sitzung nur Stückwerk: Hier ein bisschen Fahrradstraße, da ein wenig Tempo-30-Zone, dort der verkehrsberuhigte Innenstadtbereich, daneben noch ein neues Parkverbot und auf der anderen Straßenseite frisch markierte Parkflächen. Irgendwie will man es allen recht machen und schafft es doch nicht.

Völlig zu Recht kritisierte Margit Stapf von den Grünen das „Gestückel“ und Benjamin Schorer (CSU) sprach von „Kuddel-Muddel“. Möglicherweise wäre es besser gewesen, sich erst um die Verkehrsberuhigung zu kümmern und dann um ein durchgängiges und schlüssiges Radkonzept. Manchmal will gut Ding eben Weile haben, auch wenn’s möglichst schnell gehen soll.

Lesen Sie dazu den Bericht: Stadt drückt beim Tempolimit aufs Gas

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