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Mittelneufnach

07.01.2020

Thümmel tritt mit eigener Liste an

Die amtierende Bürgermeisterin Cornelia Thümmel (2.v.r.) und ihr Wahlkampfteam hoffen darauf, mit den nötigen Unterstützern zur Bürgermeisterwahl 2020 antreten zu können.
Bild: Marcus Angele

Der CSU-Oortsverband wollte sie nicht. Nun tritt Bürgermeisterin Cornelia Thümmel in Mittelneufnach mit einer eigenen Liste an.

Die amtierende Bürgermeisterin Cornelia Thümmel ist nach ihrem Dämpfer für die Nichtnominierung beim CSU-Ortsverband, für den sie vor knapp sechs Jahren ins Rennen ging, wieder engagiert bei der Sache. Sie würde gerne die begonnenen Projekte in Mittelneufnach vorantreiben und beenden. Darum bildete sich jetzt auf Initiative einiger Bürger die organisierte Wählergruppe „Fortschritt Mittelneufnach“.

Nachdem sich die Mitglieder bei der CSU-Ortsgruppe Anfang Dezember mehrheitlich für den langjährigen Gemeinderat Alois Auer als Bürgermeisterkandidat ausgesprochen hatten, bildete sich nun die Wählergruppe „Fortschritt Mittelneufnach“, um der amtierenden Bürgermeisterin Cornelia Thümmel die Chance zu geben, ihre hervorragende Arbeit fortführen zu können. So erläuterte es Wahlkampfmanagerin Andrea Strahl bei der Begrüßung. Es komme recht selten vor, dass zwei Kandidaten aus der gleichen Partei gegeneinander antreten. Darum sei auch die Zustimmung der Kreis-CSU nötig gewesen, damit Cornelia Thümmel für eine andere Liste antreten darf. Dies erfolgte laut Wahlleiter Gerhard Mößner aber einstimmig. Der Bürgermeister aus Oberottmarshausen war als neutraler Beobachter und Wahlleiter in die Stauden gekommen.

Thümmel braucht 50 Unterschriften in Mittelneufnach

Die Wahl zur Bürgermeisterkandidatin war dann eine klare Sache. Cornelia Thümmel wurde einstimmig mit den nötigen Stimmen und Unterschriften aufgestellt. Nun benötigt die Liste „Fortschritt Mittelneufnach“ noch zusätzliche 50 Unterschriften von wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern, die den Vorschlag ebenfalls unterstützen müssen. Die Unterschriftslisten liegen bis zum 3. Februar, 12 Uhr, in der Verwaltungsgemeinschaft Stauden sowie in der Gemeinde Mittelneufnach zu den Öffnungszeiten aus.

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Cornelia Thümmel freute sich über die Unterstützung und erklärte, warum sie gerne noch eine zweite Periode anhängen möchte: „Ich bin hier vor sechs Jahren angetreten und wir haben zusammen viel erreicht. Es stehen aber noch einige begonnene Projekte wie zum Beispiel die Wasserversorgung, neue Baugebiete oder die Kläranlage an, die ich gerne mit meinem Wissen unterstützen und erfolgreich beenden möchte.“

Wahlleiter Gerhard Mößner gratulierte der Kandidatin und gab noch einen guten Rat für alle auf den Weg: „Ein Wahlkampf sollte immer fair und anständig verlaufen. Nach der Wahl sollten sich alle in die Augen sehen können – alles andere bringt nur unnötige Unruhe und Streit in die Gemeinde.“

Für die Wahl der Gemeinderäte gibt es nur eine gemeinsame Liste. Die Nominierungsveranstaltung hierfür findet am kommenden Mittwoch, 8. Januar, um 20 Uhr im Gasthaus Adler in Mittelneufnach statt.

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