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Kultusministerium: Mehr als 8800 Schüler sind in Bayern wegen Corona in Quarantäne

10.06.2009

Todesdrohung kam per SMS

Aichach (nas) - Weil er auf einer Party eine Abfuhr kassiert hatte, schickte ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Aichach-Friedberg seiner bekannten eine Todesdrohung per SMS. Deshalb wurde der vorbestrafte Mann von Richter Dieter Gockel zu 40 Stunden Sozialdienst verurteilt. Weil der Mann, der derzeit auf Jobsuche ist, jedoch seine Zeit für Vorstellungsgespräche braucht, darf er stattdessen 400 Euro in monatlichen Raten zu 50 Euro abbezahlen.

Als die beiden eine Feier in München besuchten, war noch alles bestens, so der Angeklagte. Als er danach jedoch bei seiner Bekanntschaft übernachten wollte, hätten deren Freunde ihn abgewimmelt.

Am nächsten Morgen schickte er ihr eine Kurznachricht aufs Handy. Er wisse ganz genau, wann sie allein daheim sei, "also schließ die Tür besser gut ab!" Zudem bedrohte er die Frau: "Wunder dich nicht, wenn Du das nächste Mal am Kiosk stehst und etwas Spitzes im Rücken spürst!"

Vor Gericht bekundete er Reue. Er habe sich geärgert, dass er nach der Abfuhr die Nacht am Münchner Hauptbahnhof verbringen musste. "Bei minus 15 Grad sind mir die Sicherungen durchgebrannt." Zudem gab er an, seinerzeit Alkoholprobleme gehabt zu haben, die er nun in einer Therapie bekämpfe. Gockel machte dem Angeklagten klar: "Nächstes Mal kommen Sie nicht so glimpflich davon."

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