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Entwässerung beschlossen

30.03.2009

Trockene Keller dank Straßenausbau

Für die Anlieger wird es nicht ganz billig. Das weiß auch der Grabener Gemeinderat. Trotzdem entschied sich das Gremium für einen Ausbau der Birken- und Hochfeldstraße. Denn es geht nicht nur um ein paar Risse im Teer. Es geht es um die Entwässerung der ganzen Straßenzüge.

Immer wieder waren bei starkem Regen die Keller der Häuser, die unten am Hang liegen, vollgelaufen. Das Problem ist der Untergrund. Durch den verdichteten Lehm kann das Regenwasser kaum versickern. Das soll sich nun ändern.

Den Bürgern hatte man das Vorhaben bereits erläutert. Die Begeisterung habe sich in Grenzen gehalten, berichtete Bürgermeister Andreas Scharf. Schließlich müssen die Anlieger für den Ausbau mit bezahlen. Noch ist nicht klar, wie viel. Diskussionen gibt es über die Aufteilung der Kosten. Bei Straßen, die vorwiegend von Anliegern genutzt werden - so wie die Hochfeld- und Birkenstraße -, tragen die Anwohner die Hauptlast. Wegen des regen landwirtschaftlichen Verkehrs in der Hochfeldstraße fordern die Bürger eine stärkere Beteiligung der Gemeinde. Das wird nun geprüft.

Beschlossen wurde zudem, die Annastraße auszubauen.

Trockene Keller dank Straßenausbau

Für Familien soll es einen größeren Rabatt geben

In der jüngsten Gemeinderatssitzung ging es auch um diese Themen:

Kindergartengebühren Erst Untermeitingen, dann Obermeitingen - jetzt Graben? Immer mehr Lechfeld-Gemeinden wollen die Kindergarten-Gebühren senken.

Graben hatte sich zunächst dagegen ausgesprochen. Wegen der hohen Investitionen in die Kindergärten und des erwarteten Einnahmeeinbruchs im kommenden Jahr hielt man es für "fahrlässig". Jetzt zeichnet sich doch eine finanzielle Entlastung der Familien ab. Die Frage ist nur, für welche.

Auf Anregung des Bürgermeisters wurde diskutiert, ob man Familien, deren Kinder gleichzeitig den Kindergarten besuchen, einen höheren Rabatt gewährt. Bislang erlässt man ihnen zehn Prozent. Gemeinderat Rüdiger Landto forderte einen solchen Rabatt für alle Familien mit mehreren Kindern - unabhängig davon, ob die Kinder gleichzeitig oder nacheinander in den Kindergarten gehen. Einigen konnte man sich nicht. Das Thema wurde vertagt.

Festplatz-Pavillon Der kleine Unterstand am Festplatz lässt den Leuten keine Ruhe. Der alte Pavillon war abgebrannt, ein neuer wurde aufgestellt. Jetzt fragte ein Bürger an: Muss die Gemeinde die Nutzung regeln, weil sich dort Jugendliche treffen? Die Antwort des Bürgermeisters: Nein. Der Pavillon gehört zur Ausstattung des Spielplatzes, mit einem Jugendtreff habe das nichts zu tun.

Kostenteilung Die Rinne am Kirchenplatz muss für rund 4300 Euro repariert werden. Eigentlich Sache der Kirchenstiftung. Da der Parkplatz aber nicht nur von Kirchenbesuchern genutzt wird, einigte man sich auf eine Kostenteilung.

Die Diskussion ist geschlossen.

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