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Nominierung

23.12.2019

U. K. W. geht mit 20 Bewerbern in die Kommunalwahl

Die U. K. W. ist seit 30 Jahren im Klosterlechfelder Gemeinderat vertreten und möchte es auch bleiben.
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Die U. K. W. ist seit 30 Jahren im Klosterlechfelder Gemeinderat vertreten und möchte es auch bleiben.
Bild: U. K. W.

Die Gruppe will sich für altersgerechtes Wohnen und mehrere Verkehrsprojekte einsetzen

Schon vor 30 Jahren wurde die Unabhängige Klosterlechfelder Wählervereinigung im damaligen Gasthaus Post gegründet, sie ist also keine Eintagsfliege. Vielmehr stellte sie schon in der ersten Wahlperiode nach der Gründung ab 1990 schon zwei Gemeinderäte. Seit 2008 ist sie ständig mit drei Räten im Gremium vertreten – aktuell sind dies die Fraktionsvorsitzende Claudia Laerm, Evelyn Winterkamp und Stefan Winterkamp, der während der laufenden Wahlperiode für Markus Dempf nachrückte. Alle drei kandidieren auch wieder für den künftigen Gemeinderat.

Clauda Laerm erinnerte bei der Nominierungsversammlung im Sitzungssaal des Rathauses an die Errungenschaften in der Gemeinde, die sich die U.K.W. auf die Fahnen schreiben könne. Dies seien die Entstehung des Nikolausmarktes, der Antrag für das Neubaugebiet Otto-Wanner-Straße und die Gründung der Mittagsbetreuung in der Schule in den 1990er-Jahren. Im Jahr 2002 wurde der Agenda-Kreis „Jugend und Familie“ gegründet, der heute noch besteht und bei allen Märkten mit einem Gebraucht-Bücherstand auftritt. Seit 2008 hat die U.K.W. den Vorsitz der Rechnungsprüfung inne und begann mit der Aufräumaktion „Rama dama“ im Rahmen des Ferienprogramms. Nach der Kommunalwahl 2014 wurde Claudia Laerm zur Zweiten Bürgermeisterin berufen, trat aber nach drei Jahren von diesem Amt zurück.

Die Projekte der zu Ende gehenden Wahlperiode wie dem Bahnhofsumbau, den Neubau einer geförderten Wohnanlage und eines Kindergartens, sowie der Schulsanierung wurden von der U.K.W. unterstützt. „Aus unserem Antrag auf eine Fußgängerampel in der Schwabmünchner Straße wurde nach langer Zeit immerhin ein Zebrastreifen als sichere Überquerung“, stellte Claudia Laerm fest und bedauerte, dass ein Radweg nach Untermeitingen derzeit nicht realisierbar sei. Die U.K.W. werde sich aber weiter für ein ausgewiesenes Radwegenetz zur Verkehrsentlastung des Ortes bei der Verkehrsplanung einsetzen.

Weitere Ziele sieht Laerm im Angebot von betreutem Wohnen oder einem Mehrgenerationenhaus sowie in der Fertigstellung des barrierefreien Bahnhaltepunktes. Auch der Bau einer Buswendeschleife und eventuell einer Bahnunterführung zum Sportplatz mit einer künftigen Bürgerhalle seien Aufgaben, die kostenbewusst angegangen werden müssen, sagte Claudia Laerm. Bei der Wahl wurde die vorbereitete Liste von 20 Kandidaten einstimmig beschlossen. Die ersten acht Bewerber werden im Wahlvorschlag zweifach aufgeführt, um die maximale Stimmenzahl 28 beim Ankreuzen der gesamten Liste ausschöpfen zu können. Der Klosterlechfelder Gemeinderat hat 14 Sitze, im Wahlvorschlag kann die Anzahl der Bewerber verdoppelt werden.

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