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Kultur

13.05.2014

Überraschungen und viele Beifallsstürme

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Immer ein musikalisches Erlebnis: Nathalie Schmalhofer mit ihrer Geige.

Das Muttertagskonzert in Bobingen verband heitere Klassik mit dem bayernweiten Festival Lokalklang

Das Muttertagskonzert in Bobingen war in diesem Jahr gleichzeitig der erste Beitrag der Stadt zum bayernweit stattfindenden Festival „Lokalklang“. Zu Recht, denn die Konzertreihe ist mittlerweile so beliebt, dass sie zum typischen Klang der Singoldstadt gehört. Dafür spricht auch, dass die Karten für dieses sechste Konzert der Reihe schon lange im Vorfeld ausverkauft waren.

In bewährter Manier präsentierte das Kammerorchester Bobingen unter der Leitung von Ludwig Schmalhofer „Heitere Klassik“. Und ebenso bewährt und mit Esprit moderierte Dr. Ulf Birkenhauer das Programm.

Beziehungsvoll führte die Eröffnungsmusik, die Ouvertüre zu Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“, in den Orient, in die Türkei. Denn von dort kamen die Gastsolisten – die Sängerin Öykü Sensöz und Uod-Spieler Seref Dalyanoglu. Mit einem Liebeslied und einem Tango begeisterten sie das Publikum und verdeutlichten gleichzeitig, wie türkische Kultur bereits zum lokalen Klang der Singoldstadt gehört.

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Ein weiterer liebenswerter Höhepunkt dieses Konzerts war der erste öffentliche Auftritt des Jugendstreichorchesters der Musikwerkstatt Bobingen unter der Leitung von Barbara Burann. Zusammen mit ihrem Mann, dem Kirchenmusiker Tobias Burann-Drixler, hat sie die Musikwerkstatt im September 2013 ins Leben gerufen: „Der Ausbildungsschwerpunkt liegt auf Streichinstrumenten und Klavier“, sagte sie. Die die jungen Musiker erhielten Bravorufe und viel Applaus von den 350 Konzertbesuchern. Das lässt hoffen, dass das Kammerorchester sich nun weniger um Nachwuchs sorgen muss.

Eine Musikerin trat besonders hervor

Im weiteren Programm spielte das Kammerorchester Bekanntes und Beliebtes von Johann Strauß bis Eduard Künneke. Auch den ungarischen Tanz Nr. 6 von Johannes Brahms. „Im letzten Jahr war es Tanz Nr. 5, und wenn man bedenkt, dass Brahms 21 Tänze komponiert hat, dann ist das Programm der Muttertagskonzerte für die nächsten Jahre gesichert“, scherzte der Moderator.

Star des Konzerts war die junge und erfolgreiche Violinistin Nathalie Schmalhofer mit Musik von Camille Saint-Saens. Sie erhielt brandenden Beifall und Bravorufe für ihre Darbietung.

Gesang hatte in diesem Jahr einen signifikanten Anteil am Programm. Hier standen mit der Sopranistin Marie Tremblay-Schmalhofer und dem Bariton Daniel Holzhauser dem Publikum bereits bekannte Solisten auf der Bühne.

Zum beliebten Muttertagskonzert gehört aber nicht nur das beschwingte Programm, sondern jedes Jahr auch der gemütliche Pausenplausch bei Kaffee und Gratiskuchen.

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