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Großaitingen

12.01.2016

Unbekannte vernichten in Großaitingen 1000 Fischeier

10000 Bachforelleneier wurden in zwei Brutboxen beim Fischereiverein Großaitingen verteilt.
Bild: Markus Rauscher

Die Fischerjugend aus Großaitingen legt sich für den Erhalt des Bestands mächtig ins Zeug. Doch eine der beiden Brutboxen hat jetzt alle Eier verloren.

Eifrig für den Fischbestand ins Zeug gelegt hat sich wieder die Jugend des Fischereivereins Großaitingen. Im Rahmen des Dreijahresprojekts, das durch den Fischereiverband Schwaben gefördert wird, bekam der Verein kostenlos 10000 Fischeier für das sogenannte Brutboxenprojekt. Dadurch wird eine Aufzucht von Forellen an der Singold ermöglicht. Unbekannte allerdings haben durch „Neugier, Unwissenheit oder einfach durch Unachtsamkeit oder Vandalismus einen Bestand von 1000 Eiern vernichtet“, beklagt Markus Rauscher, der Jugendleiter des Fischereivereins.

Die 1000 Eier lagen in der kleineren der beiden Brutboxen in einem der Umlaufgräben mitten in Großaitingen. Bei den Brutboxen handelt es sich um spezielle Kästen, die ein Stück weit an aus Regenrohren gebaute Blumenkästen erinnern. Wichtigster Bestandteil sind jedoch nicht Erde und Pflanzen, sondern die kleinen Kammern, in denen die Fische heranwachsen können.

Dadurch, dass die Brutbox aus dem Wasser ans Ufer gestellt wurde, sind die Eier nun verloren. „Es ist sehr schade, denn die kleinen Forellen wären eine gute Bereicherung der Singold gewesen“, sagt Rauscher. Dennoch habe man noch von einer Anzeige gegen Unbekannt abgesehen, trotz des erheblichen Schadens.

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In der zweiten Burtbox sind alle Forellen geschlüpft

Erfolgreicher war aber die Aufzucht der 9000 Eier in der größeren Brutbox. Diese wurde direkt in die Singold zwischen Großaitingen und Mittelstetten eingebaut. „Hier sind bereits die ersten Forellen geschlüpft, was dieses Mal sehr schnell ging“, freut sich Rauscher.

Unzählige kleine Fische mit Dottersack schwimmen nun in der Brutbox. Der Dottersack ist quasi ein Vorratslager, denn im Larvenstadium ist der Fisch noch nicht in der Lage zu fressen. Sobald die kleinen Fische ihren Dottersack aufgezehrt haben, passen sie durch die schmalen Schlitze in den Kammern der Brutbox und schwimmen dann selbstständig in die Freiheit.

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