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Untermeitingen

22.11.2017

Untermeitingen baut 15 neue Sozialwohnungen

Die Gemeinde Untermeitingen möchte an der Lechfelder Straße 40 neue Sozialwohnungen bauen.
Bild: Anja Ringel

Der zuständige Architekt stellt dem Gemeinderat einen Entwurf vor. Welche Änderungswünsche das Gremium hat.

Die Gemeinde Untermeitingen reagiert auf die steigende Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen: Sie möchte auf dem Grundstück an der Lechfelder Straße 40 neue Sozialwohnungen bauen. In der vergangenen Gemeinderatssitzung hat Architekt Matthias Weiland aus Landsberg den ersten Entwurf vorgestellt.

Dieser sieht zwölf Wohnungen auf drei Stockwerken vor. Es soll Vierzimmerwohnungen mit 90 Quadratmetern, Dreizimmerwohnungen mit 76 Quadratmetern und Zweizimmerwohnungen mit 56 Quadratmetern geben. Die Wohnungen im Erdgeschoss sollen laut Weiland Terrassen haben, in den Obergeschossen sind Balkone vorgesehen. Alle Wohnungen werden barrierefrei sein, weshalb zum Beispiel die Duschen Bodeneben sind, erklärte der Architekt.

Gemeinde soll mit gutem Beispiel vorangehen

Auf Nachfrage der Gemeinderäte sagte Weiland, dass es möglich sei, noch drei weitere kleinere Wohnungen mit jeweils 35 Quadratmetern dazu zu bauen. Dazu müsste das Gebäude vier Meter länger sein, was laut Weiland auf dem Grundstück noch möglich wäre. Die Ratsmitglieder favorisierten die neue Variante mit dann 15 Wohnungen. Maximilian Osterried (CSU) sagte, dass Wohnungen im bezahlbaren Preissequent fehlen und die Gemeinde deshalb mit gutem Beispiel vorangehen soll.

Die Gesamtkosten belaufen sich laut Weiland auf 2,6 Millionen Euro für die 15 Wohnungen und auf 2,3 Millionen Euro für die Variante mit zwölf Wohnungen. Bürgermeister Simon Schropp sagte, dass die Gemeinde bei dem Bauvorhaben mit einer Förderung durch das Kommunale Wohnbauförderprogramm rechnen kann.

Zweite Einfahrt vom Nachbargelände aus

Bei den Parkplätzen sind eine Tiefgarage sowie Stellplätze vor und hinter dem Gebäude angedacht. Autofahrer können den Weg von den Parkplätzen vor dem Haus zurück zur Lechfelder Straße jedoch nur rückwärts hinausfahren. Schropp schlug deshalb vor, eine kleine Einfahrt vom Nachbargelände – dem Wertstoffhof – her zu bauen, damit die Bewohner auch vorwärts aus dem Grundstück herausfahren können.

Das Ziel ist es laut Bürgermeister, dass noch im Sommer 2018 mit dem Bau begonnen wird. Architekt Weiland sagte, es sei eher unrealistisch, dass 2018 schon das Dach auf das Gebäude gebaut werden kann. Je nachdem wie die Planungen verlaufen, kann es jedoch sein, dass sich der Baubeginn auf Anfang 2019 verschiebt, sagte Schropp. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass ein neuer Entwurf mit 15 Wohnungen erstellt und mit diesem dann weiter geplant werden soll.

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