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08.07.2010

Untermeitingen baut Kindergarten für 200 000 Euro um

Bald gibt es zwei Krippengruppen im Gießenburg-Kindergarten. Archivfoto: Helmut Meier

Untermeitingen Die neue Krippengruppe im Gießenburg-Kindergarten ab September ist beschlossene Sache. Dafür sind jedoch einige Umbaumaßnahmen nötig. Wie die Kindertagesstätte zukünftig aussehen könnte, zeigte Architekt Jörg Naujok nun in der Gemeinderatssitzung in Untermeitingen.

Der Architekt sieht in seinem Entwurf vor allem Änderungen im linken Flügel des Gebäudes vor. Dort soll ein eigener Eingang für die Krippenkinder und -eltern entstehen. Hier ist auch ein Vordach, unter dem die Kinderwägen abgestellt werden können, angedacht. "Der Grundriss des Gebäudes reicht für die Umbauten aus", erklärte Naujok. Es müssten lediglich neue Türen geschaffen werden.

Sein Entwurf sieht außerdem vor, dass im Bereich der Krippengruppen eine Schlafebene mit vielen Matratzen entsteht. Man wolle keine einzelnen Gitterbetten, erklärte der Architekt. Zudem steht eine Renovierung der Bäder an: die Toiletten müssen auf kindgerechter Höhe angebracht werden, Wickelmöglichkeiten geschaffen und eine Babydusche installiert werden. Außerdem schlug der Architekt vor, Teppich in den Schlafräumen auszulegen. "Im Eingangsbereich könnten wir Linoleum und Fliesen verlegen oder das Parkett noch einmal abschleifen", berichtete Naujok.

Die Kosten für den Umbau der Krippe liegen bei etwa 200 000 Euro. "Ein großer Brocken", sagte Kämmerer Heinrich Grashei. Sowohl Bernd Früchtl (SPD) als auch Herbert Riess (FWV) sprachen sich dafür aus, alle nötigen Maßnahmen auf einmal durchzuführen. "Wenn, dann richtig", sagte Früchtl. Das sah auch Bürgermeister Georg Klaußner so. "Wir wollen ja nicht eine ewige Baustelle dort." Die Räte stimmten dem Grobentwurf des Architekten, der auch die Imhof-Kindertagesstätte gestaltet hat, zu und wollen in den nächsten Sitzungen über weitere Details wie Fußböden entscheiden. Wenn im September die erste Krippengruppe startet, geht es nach Angaben der Verwaltung noch ohne große Umbauten. Spätestens, wenn aber die Kinder der für 2011 geplanten Gruppe in den Gießenburg-Kindergarten krabbeln, müssen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Die Ausschreibung soll aber dieses Jahr nicht mehr erfolgen. Außerdem standen folgende Punkte auf der Tagesordnung des Gemeinderats:

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Röthstraße Der Ausbau der Röthstraße von Mulzer- bis Tutschekstraße im Ortsteil Lagerlechfeld beginnt im Sommer und soll im Laufe der Jahres abgeschlossen werden. Auf die Nachfrage von Hans Wutzlhofer (CSU) betonte die Verwaltung, dass die Anlieger die Röthstraße passieren dürfen.

Holzzaun Ein Anlieger der Lechfelder Straße hatte eine Bauvoranfrage gestellt: Er wollte einen 1,80 Meter hohen Holzsichtschutzzaun auf seinem Grundstück errichten. Die Räte lehnten dies jedoch ab. Man wolle an der Ortseinfahrt "keinen Bretterverhau", sagte Herbert Riess (FWV). Die Mehrheit des Rats war seiner Meinung und stimmte gegen den Zaun.

Finanzen Die Gemeinde hat momentan 2,15 Millionen Euro Schulden, 80 000 Euro weniger als zu Beginn des Jahres. Von den 2 Millionen Euro Reserve wird allerdings nicht viel übrig bleiben: Durch den nötigen Grundstückerwerb für das Baugebiet "Östlich des Donaurings I" und das Gewerbegebiet rechnet die Gemeinde mit großen Ausgaben.

Imhofstüberl Der Pachtvertrag mit dem Wirt des Imhofstüberls besteht weiterhin, erklärte die Verwaltung auf Nachfrage von Herbert Riess. Allerdings habe das Stüberl je nach Auslastung nicht immer geöffnet.

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