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Verkehr: Gucklöcher ade, hallo fehlende Beleuchtung

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Kommentar Von Michael Lindner
10.01.2019

Die Bobinger Polizei lobt die Autofahrer für ihr Verhalten bei den derzeitigen Straßenverhältnissen. Doch es gibt auch einen negativen Trend.

Jedes Jahr im Winter sieht man das gleiche Phänomen: Menschen stapfen zu ihren eingeschneiten Autos, kratzen ein kleines Guckloch an der Windschutzscheibe frei und fahren auf glatten Straßen, während sie nur einen Bruchteil ihrer Umgebung wahrnehmen. Doch dieses Jahr scheint diese gefährliche Spezies glücklicherweise kaum verbreitet zu sein – das zeigt eine zugegeben nicht repräsentative Umfrage in der Redaktion.

Ein ausdrückliches Lob zollte die Polizeiinspektion Bobingen vor Kurzem den Autofahrern für deren besonnene Fahrweise bei teilweise widrigsten Straßenverhältnissen. Das sind doch mal gute Nachrichten, die wir sehr gerne verbreiten. Allerdings ist in diesem Winter auch ein unschöner Trend zu erkennen – die Nicht-Licht-Fahrer sind vermehrt unterwegs. Egal wie stark es schneit und wie neblig es ist, das Licht bleibt bei immer mehr Autofahrern aus. Dabei gewährleistet ein einfacher Knopfdruck oder ein simples Drehen am Lichtschalter Durchblick und damit ein großes Stück mehr Sicherheit für sich, aber auch für die anderen Verkehrsteilnehmer.

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