Volleyball

04.03.2013

Versöhnlicher Abschluss

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Königsbrunn D-Buben (blau) holten sich bei der südbayerischen Meisterschaft den guten sechsten Platz.

 Der Bayernligist SSV Bobingen erreicht mit den Siegen gegen Kempfenhausen und Friedberg II sein Minimalziel. Jetzt heißt es abwarten. Königsbrunn erkämpft sich 3:2-Erfolg

BayernligaSüd Nach einem versöhnlichen Saisonabschluss nach zwei zuletzt eher durchschnittlichen Spielen der Bobinger Volleyballer sah es beim ersten Satz im prestigeträchtigen Duell mit dem TSV Friedberg II zunächst nicht aus. Der Gegner um Trainer Alexander Böhner, der phasenweise selbst als Zuspieler auf dem Feld stand, begann hoch motiviert. Bobingen hingegen agierte anfangs nervös und hastig in seinen Aktionen. Das brachte die aufgrund einer zeitgleichen Seniorenmeisterschaft etwas dezimierten Friedberger mit 1:0 Sätzen (17:25) in Front.

Mehr Raum zur Entfaltung ließ Bobingen Friedberg in Durchgang zwei nicht mehr. Angeführt von Außenangreifer Tobias Mayer, der für das Derby seinen Auslandsaufenthalt unterbrach, nahm der SSV Fahrt auf und glich aus (25:17). Die Mittelangreifer Sven Kerkmann und Stefan Landgraf setzten ihre unerfahrenen Gegenspieler aus der dritten Friedberger Mannschaft unter Druck. Mit mehreren Blockphasen von zwei bis drei Punkten zog Bobingen Friedberg den Zahn. Die Gärtner-Schützlinge hingegen hatten jetzt richtig Spaß an der Partie gefunden und holten sich die Sätze drei (25:18) und vier (25:16) zum 3:1-Auswärtssieg relativ deutlich.

Gemeinsam mit dem 3:0-Sieg am Freitagabend gegen Schlusslicht Kempfenhausen und dem dritten Tabellenplatz zeigte sich der Trainer zufrieden mit dem Wochenende. „Das war ein gelungener Abschluss der Saison. Was aber die Platzierung wert ist, wird sich noch zeigen“, erklärte Gärtner hinsichtlich eines möglichen Nachrutschens in die Aufstiegsränge. Denn in zwei Wochen erst (16. März) bestreiten die restlichen Bayernliga-Mannschaften ihre letzten Saisonspiele.

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Verliert da beispielsweise der Tabellenzweite Taufkirchen, nach seiner überraschenden Pleite gegen Garching, gegen den Fünften Türkheim mit 0:3, dann könnte Bobingen mit Taufkirchen die Plätze tauschen und stünde in der Relegation zur Regionalliga. „Türkheim ist alles zuzutrauen“, kommentiert Matthias Gärtner diese Konstellation. Unabhängig davon könnte es durch Umstrukturierungen in der 3. Liga dazu kommen, dass mehr Vereine aufsteigen dürfen.

Ob und wie sich der Traum vom Regionalligaaufstieg der Bobinger erfüllen könnte, das wird sich erst in zwei Wochen zeigen.

LandesligaSüdwest Einen sehr wichtigen Auswärtserfolg landete der TSV Königsbrunn in Pfaffenhofen. Gegen die Gastgeber begann das Team um Kapitän Sebastian Köhler konzentriert und selbstbewusst. Jeweils in der Mitte der ersten beiden Sätze setzten sich die TSV-Spieler, die ohne Stammmittelblocker Benjamin Sauerstein auflaufen mussten, rechtzeitig ab (25:22, 25:23). Spitz auf Knopf stand es in Durchgang drei. Kein Team setzte sich ab.

In der entscheidenden Schlussphase hatte Pfaffenhofen das Glück auf seiner Seite (23:25). Danach verlor Königsbrunn den roten Faden. Mit teilweise fünf Punkten Rückstand versuchten sie mit allen Mitteln zurück ins Spiel zu finden – aber vergeblich (18:25). Bis zur 8:7-Führung im Tiebreak mussten die TSV-Spieler lange zittern. Erst dann setzten sie sich ab und erkämpften sich mit viel Einsatz, Wille und Geschlossenheit den 3:2-Punktgewinn.

Allerdings ist der erste Sieg im neuen Jahr nicht so viel wert wie anfangs erhofft. Zwar steht Königsbrunn (12:16 Punkte) wieder auf Platz vier, aber durch die vorangegangene, überraschende 1:3-Niederlage Haunstettens gegen den Drittletzten Pfaffenhofen (10:20 Punkte) liegt das Feld bis zum vorletzten Rang weiterhin dicht beisammen. Die Gefahr vor dem Abstieg ist noch nicht gebannt.

SüdbayerischeMeisterschaft U14 Einen guten sechsten Platz haben die Königsbrunner U14-Buben bei der südbayerischen Meisterschaft in der Gymnasium-Halle erreicht. Im letzten Spiel unterlagen sie Dachau II knapp in 0:2 Sätzen. Das Finale entschied Dachau I mit 2:0 gegen Unterhaching für sich. Parallel holten sich die F1-Buben bei der schwäbischen Meisterschaft den ersten und die F2-Buben den dritten Platz. Beide sind damit für die nächste Meisterschaft qualifiziert.

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