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Bobingen

02.09.2020

Vollsperrung: Was in der Lindauer Straße in Bobingen gebaut wird

Jetzt dominieren die Baumaschinen das Bild in der Lindauer Straße in Bobingen. Der Fahrbahnbelag wird erneuert.
Bild: Elmar Knöchel

Plus Die Arbeiten am Kirchplatz in Bobingen sind abgeschlossen. Jetzt geht es in der Lindauer Straße weiter. Was geplant ist und wie lange die Straße noch dicht ist.

Es wirkt fast wie die Ruhe vor dem Sturm. Die Straße ist gesperrt, der Autoverkehr muss bereits draußen bleiben. Die Baustelle wird gerade eingerichtet. Somit bewegt sich ungewohnt wenig in der Lindauer Straße in Bobingen.

Doch das wird sich schnell ändern. Nachdem die Arbeiten am Kirchplatz genau zum festgelegten Termin abgeschlossen worden sind, geht es nun darum, auch mit den restlichen Maßnahmen im Zeitplan zu bleiben. Bis zum 18. September soll dann alles erledigt sein. Voraussetzung ist allerdings, dass es nicht zu unvorhergesehen Verzögerungen beispielsweise durch das Wetter kommt. Denn gerade beim Aufbringen der neuen Teerdecke muss die Witterung mitspielen. Gleichzeitig mit der Erneuerung des Fahrbahnbelages in der Lindauer Straße durch den Freistaat (noch ist die Lindauer Straße eine Staatsstraße) kümmert sich die Stadt Bobingen parallel um die Teerdecken an den Zufahrten. Sobald das Asphaltieren erledigt sein wird, kann mit den Fahrbahnmarkierungen begonnen werden.

Bobingen: Lindauer Straße gesperrt

Das ist der Zeitpunkt, an dem man die Neuerungen in der Verkehrsführung sehen wird. Denn da soll sich einiges ändern. Im gesamten Bereich der Straße werden Fahrradstreifen aufgebracht werden. Diese eineinhalb Meter breiten Spuren sollen den Radfahrern mehr Sicherheit geben. Vor der Ampel am Kirchplatz entsteht eine sogenannte Aufstellfläche für Radfahrer. Dort können die Radler dann an wartenden Autos rechts vorbeifahren und sich bei Rotlicht vor diesen einordnen. Das soll zu einer Entschleunigung des Verkehrsgeschehens führen und die Sicherheit fördern.

Was sich noch an der Lindauer Straße verändert

Eine weitere Neuerung wird es an der Kreuzung Lindauer Straße/Kornstraße geben. Die großzügig gestaltete Kreuzung im Süden Bobingens oll zum Kreisverkehr umgebaut werden, s zuerst aber nur provisorisch. Es sollen Markierungen auf der Fahrbahn angebracht und die Mitte des überfahrbaren Mini-Kreisels mit aufgeklebten oder auch aufgeschraubten Kunststoffschwellern ausgestattet werden. Angegliederte Querungshilfen für Radfahrer und Fußgänger sollen für zusätzliche Sicherheit sorgen.

Aus der Kreuzung an der Liebfrauenkirche in Bobingen soll ein Mini-Kreisverkehr werden. Das soll die Verkehrslage entspannen und die große Kreuzung auch optisch aufwerten.
Bild: Elmar Knöchel (Archiv)

Danach können die Planungen beginnen, wie der Platz optisch aufgewertet werden kann. Eine Möglichkeit wäre die Begrünung der Seitenflächen.

Fest steht, dass der Ortseingang im Süden der Stadt ein neues Gesicht bekommen wird. Dadurch soll die Liebfrauenkirche im Ensemble mit der direkt an der Kreuzung stehenden Gastwirtschaft besser zur Geltung kommen. Ob die Maßnahmen den Verkehr auf dieser viel befahrenen Straße beruhigen können, wird sich zeigen.

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