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Nikolausmarkt

09.12.2019

Von Märchen und Recyclingschmuck

Vornehmlich aus Kaffeekapseln zaubert diese junge Künstlerin ihren weihnachtlichen Schmuck.
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Vornehmlich aus Kaffeekapseln zaubert diese junge Künstlerin ihren weihnachtlichen Schmuck.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr spielt diesmal das Wetter in Königsbrunn mit. Die Standbesitzer und Besucher zeigen sich dementsprechend zufrieden

Nachdem im vergangenen Jahr bei sehr starkem Sturm vom Ordnungsamt der Nikolausmarkt an den beiden Haupttagen aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste, wurden die Königsbrunner Besucher beziehungsweise die entsprechenden Standbetreiber in diesem Jahr ausgesöhnt. Nicht nur am Eröffnungstag, auch am Wochenende war das Wetter angenehm.

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Die Standbesitzer waren sehr zufrieden – vor allem gegen Abend und mit dem Bühnenprogramm verdichtete sich der Besucherstrom. Nicht nur die Essens- und Getränkestände waren zufrieden. Auch beim bekannten Königsbrunner Tee- und Gewürzparadies des Ehepaars Frank deckten sich die Menschen fleißig ein. Beim Künstlermarkt dürfte die Nachfrage etwas geringer sein, war die vordergründige Ansicht. Aber im Verlauf der Tage verbesserte sich auch da die Nachfrage. Glücklich waren zudem die Kleinsten. Bischof Nikolaus lief in Begleitung seines Engels über das Areal vor der Eisarena und verteilte Äpfel, Nüsse und Lebkuchen. Auch der beliebte Adventskalender vom Hilfsfonds mit seinen Überraschungen in den Schubladen, die immer wieder aufgefüllt werden, zog die Kinder an.

Das traditionelle Karussell drehte sich unaufhaltsam. Praktisch ist es für die Eltern auch, ihre Kinder mal für eine gewisse Zeit bei der Märchenfee Hildegard Häfele abgeben zu können, die vom Nussknacker zu berichten wusste, der sich selbstständig machte, oder dem Schäfchen, das seine Wolle im Frühjahr nicht hergeben wollte, aber dann für das Kind in der Krippe unbedingt sich auch im Winter scheren ließ.

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Am Sonntagnachmittag bot dann der Kulturverein KliK für Familien das Moussong-Theater in der Jugendfreizeitstätte an. Kerstin und Christian Schülter kommen seit Jahren und inzwischen auch mit ihren Kindern auf den Nikolausmarkt und finden den Standort passend: „Wir treffen uns hier mit vielen Menschen, die wir kennen, und es ist gut, dass es hier nicht so gedrängt.“

Für alle gab es auf der Bühne ein vielseitiges Bühnenprogramm an allen drei Tagen. Der Seemannschor sowie der evangelische Posaunenchor traten auf. Starke Begeisterung lösten die Tanzgruppen von den Kleinen über die jugendlichen European Masters und ganz besonders die Männergruppe Giants von der Tanzgalerie Kuschill aus. Am Abend zuvor waren es Magic Matze & the Heartbreakers. Beim Künstlermarkt fielen neben den Keramik- und Handarbeitsangeboten zwei Stände auf, die ihre Kreativarbeiten aus recyceltem Material hergestellt haben. So konnte man interessanten Schmuck aus unterschiedlich farbigen Kaffeekapseln erwerben oder Teelichter aus fest zusammengerollten Papierstangen.

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