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05.06.2019

Vorfreude auf viel Musik und Kabarett

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Der Verein „Kultur lebt in Königsbrunn“ (KliK) hat sein Programm für die Saison 2019/20 vorgestellt und freut sich auf bekannte Namen und frische Gesichter. Hinter den Kulissen wird schon weiter in die Zukunft geplant

Bis zum 27. September ist es zwar noch ein Stück, beim Verein „Kultur lebt in Königsbrunn“ (KliK) freut man sich trotzdem schon jetzt auf dieses Datum. Dann startet mit dem Auftritt der Cubaboarischen Tradicional die neue Saison des rührigen Königsbrunner Kulturvereins. Grundsätzlich hat Ursula Rost, die stellvertretende Vorsitzende des Vereins gelernt, dass bei großen Künstlern ein paar Monate Wartezeit gar nichts sind.

Die Formation der Cubaboarischen kommt mit einem neuen Frontmann und neuem Schlagzeuger nach Königsbrunn, inhaltlich sind die Musiker ihrem Stil aber treu geblieben. Regionale Stars sind Silvano Tuiach und Herr & Frau Braun, die zwar schon mehrfach angekündigt haben, nicht mehr zusammen aufzutreten, aber trotzdem weiter für Augschburgerische Lacher sorgen. Der mit den „Brettlspitzen“ bekannt gewordene Jürgen Kirner kommt mit seiner neuen Musikkabarett-Formation Couplet-AG nach Königsbrunn. Die Pick up Ramblers haben sich schon im Four Corners in Untermeitingen in die Herzen der Countryfans gespielt.

Kabarettistin Monika Blankenberg erklärt, wie man mit dem Altern souverän klarkommt. Tradition haben die Besuche des Moussong-Theaters zum Niklausmarkt und der Kulinarische Vor-Advent. Eine Dichterlesung von Jörg Stuttmann und das Konzert der Big Band des Gymnaisums komplettieren das Programm.

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Dazu kommen als Zusatzveranstaltung die Comedy-Bustour mit Silvano Tuiach, die noch im Juni stattfindet und die Busfahrt zur Aufzeichnung der TV-Show „Drei. Zwo. Eins. Michl Müller“ in den Bavaria-Filmstudios in München.

Ursula Rost freut sich, dass es wieder gelungen ist, ein Programm zu organisieren mit einer guten Mischung aus bekannten Namen und spannenden Künstlern, die noch keinen so großen Namen haben. „Wir wollen als Verein keinen großen Gewinn machen. Aber mit den großen Namen bleibt man im Gespräch und kann immer wieder neue Menschen begeistern, zusätzlich zu unserem treuen Stammpublikum.“

Dafür brauchen die KliK-Organisatoren teilweise einen langen Atem. Während das Programm steht, das in einigen Monaten beginnt, laufen schon Gespräche für die Jahre 2021 und 22, sagt Rost: „Wir würden gerne Künstler wie Stefan Zinner, Claudia Koreck oder Rolf Miller nach Königsbrunn holen.“ Beim fränkischen Star-Duo Heißmann/Rassau macht sie sich ebenfalls Hoffnungen. Viele Künstler ließen sich durchaus überreden, mal in kleineren Sälen aufzutreten. Allerdings braucht es dafür ein Stück Geduld: „Bei Luise Kinseher haben wir fünf Jahre gewartet, aber es hat geklappt.“

Die meisten der bekannten Künstler sind Rost sehr angenehm in Erinnerung geblieben. Viele bleiben nach dem Auftritt noch in der Halle, um mit Bekannten und Fans noch etwas zu trinken. Zuletzt hat sie sich über die Reaktion von Lisa Fitz gefreut, deren Auftritt die vergangene Saison beschloss: „Sie hat sich sehr über das Königsbrunner Publikum gefreut und sogar noch eine Mail geschrieben, in der sie sich für den schönen Abend bedankt hat. Das hat uns sehr gefreut.“ Man versuche, die Wünsche der Künstler bestmöglich zu erfüllen. So hat Ursula Rost schon einmal in der Küche des Veranstaltungssaals den Herd angeworfen und einem Kabarettisten seinen Wunsch nach einem Schnitzel erfüllt.

Alle Freundlichkeit und Kochkunst nützt aber nichts, weil den KliK-Organisatorinnen weiter der große Veranstaltungssaal fehlt: „Viele Agenturen sagen, dass unter 1000 Plätzen einfach nichts geht.“ Künstler wie Monika Gruber oder Dieter Nuhr nach Königsbrunn zu holen, wäre ein großer Wunsch von Ursula Rost. Doch hier winken die Agenturen meist ab, wenn das Gespräch auf die Zahl der Plätze kommt. Dass im neuen Forum ein Saal geplant ist, hört Rost zwar gerne: „Die Frage ist halt, wann der Saal tatsächlich kommt.“ Die Planungen für die nächsten Jahre laufen noch ohne die Aussicht auf eine neue Stadthalle. Die Vorfreude auf die neue Saison steigt bei den KliK-Damen trotzdem schon.

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