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Konzert

27.12.2019

Was an Weihnachten wirklich wichtig ist

Zur festen Tradition gehört das Kirchenkonzert der Schwarzachtaler in Reinharts-hausen.
Bild: Anja Fischer

Das Waldberger Blasorchester malt mit Musik Bilder in den Köpfen der Zuhörer

Das weihnachtliche Kirchenkonzert des Waldberger Blasorchesters „d’Schwarzachtaler“ in der Reinhartshauser Laurentiuskirche ist einer der schönen Termine in der immer schneller werdenden Spirale, die sich auf das Weihnachtsfest zudreht. Eine Stunde lang hält dort die Zeit inne und gibt den Besuchern die Möglichkeit, bei stimmungsvoller Musik ruhiger zu werden und sich in der dunklen Kirche darauf zu besinnen, was an Weihnachten wirklich wichtig ist.

Die Jugendkapelle der Schwarzachtaler machte unter der Leitung von Diana Brandmair den Anfang mit der Blue Mountain Saga von Stephen Bulla und dem Yellowstone Choral von Filip Ceunen. Besonders das letzte Stück, das musikalisch in die im Winter tief verschneite Landschaft des Yellowstone ging, sorgte mit seinem ruhigen Anfang und Schluss für ein schönes Hörerlebnis.

Rhythmischer wurde es mit dem Schlagzeugensemble unter der Leitung von Annette Ortler, welches „A Mad Russian’s Christmas“, arrangiert von Matthew R. Crowning, vortrug. Die witzig-ausgelassene Komposition für Percussionensemble ist eine gekonnte Persiflage der berühmten Nussknackersuite von Tschaikowsky und schickte die Besucher in eine quirlige Weihnachtszwischenzeit wie etwa in die Wichtelwerkstatt oder in die winterliche Backstube mit den Kindern.

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Mit der Ouvertüre aus der „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel begann das große Blasorchester der Schwarzachtaler seinen Auftritt. Dirigent Markus Kolb schloss diesem imposanten Stück mit „Whispers from Beyond“ von Rossano Galante ein sehr emotionales Werk an.

Für ein weiteres Stück hatte Michael Mögele, Schlagzeuger des Orchesters, eine eindrucksvolle Bildersammlung zusammengestellt, die passend zu „Abraham“ von Ferrer Ferran gezeigt wurde. Das Stück sorgte in der Kirchenumgebung für so manchen Gänsehautmoment bei den Konzertgästen. Ein Solo gab es danach von Margot Obeser an der Piccoloflöte mit einem Konzert von Antonio Vivaldi. Mit einem Ausflug in die polnische Weihnachtsmusik und dem gemeinsamen Schlusslied „Macht hoch die Tür“ zusammen mit den Besuchern endete das Konzert und entließ die Menschen in der voll besetzten Laurentiuskirche gut gestärkt und mit Frieden im Herzen wieder hinaus in die eigenen Weihnachtsvorbereitungen.

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