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20.02.2015

Wasserwacht schwimmt auf Erfolgswelle

Stadträtin Waltraud Wellenhofer (Mitte) übergab eine private Spende von 250 Euro an die stellvertretende Jugendleiterin Verena Reichinger, Jugendleiterin Patricia Handschuh (rechts) und Ortsvorsitzenden Martin Gschwilm.
Bild: Anja Fischer

Sie engagiert sich auch abseits der Badeplätze. Von Schwimmkursen bis zur Altenbetreuung sind Mitglieder aktiv

Nachwuchssorgen, das ist ein Problem, welches die Wasserwacht Bobingen nicht kennt. Zumindest nicht im Bereich der Fünf- bis Zehnjährigen. „Für diese Altersgruppe müssen wir derzeit sogar einen Aufnahmestopp verhängen“, berichtete Jugendleiterin Patricia Handschuh bei der Jahreshauptversammlung im Bobinger Rot-Kreuz-Heim. „Wir haben einfach nicht genügend Trainer und Betreuer.“ Immerhin gelte es ja, die Sicherheit der Nachwuchsschwimmer zu gewährleisten. Mit dem wöchentlichen Training, zahlreichen Ausflügen und Aktionen wurden durch die Jugendleitung im vergangenen Jahr knapp 3000 Stunden erbracht.

Sorgen macht der Ortsgruppe allerdings der Altersbereich der Jugendlichen und Erwachsenen. Vorsitzender Martin Gschwilm machte das deutlich: „Hier müssen wir etwas tun.“ Deshalb wurde ein Werbefilm zusammengestellt, der an Schulen gezeigt werden soll. Verantwortlich dafür zeigt sich Katja Altmann, von der Filme über das Zeltlager und die Wasserwachteinsätze am Ammersee bei der Jahreshauptversammlung gezeigt wurden.

Diese gaben einen guten Einblick in Teile der Arbeit der rührigen Gruppe, die in diesem Jahr ihr 55-jähriges Bestehen feiern kann. „Man kann eine kontinuierliche Entwicklung über die Jahre feststellen“, meinte Martin Gschwilm und nannte als letzten Höhepunkt die Übergabe eines Sonar-Gerätes für die Rettungseinsätze.

Der Vorsitzende kann stolz sein: „Die Wasserwacht Bobingen hat sich inzwischen zu einer absolut verlässlichen und gut ausgerüsteten Einsatzgruppe entwickelt und baut mit diesem Gerät ihre Rolle im Wasserrettungsdienst weiter aus“, freut sich Gschwilm. Doch nicht nur hierbei ist die Bobinger Wasserwacht aktiv: Hintergrundbetreuung für zwei betreute Wohnanlagen in Königsbrunn und Göggingen, Durchführung eines Qualitätsmanagementsystems, Einsätze auf der Rettungswache Bobingen kommen dazu.

Unterm Strich bedeutet das sehr viel Einsatz: „Insgesamt haben wir über 15000 ehrenamtliche Stunden erbracht“, addiert der Vorsitzende die Zahlen. „Das ist eine Zahl, die mich sehr stolz macht.“

Thomas Haugg von der Kreisgeschäftsstelle des Roten Kreuzes machte in seinem Grußwort deutlich, wie toll die Arbeit der Bobinger Wasserwacht ist: „Jede Unterstützung ist hier gut angelegt“, appellierte er an die Politik. Auch Fabian Rieder von der Kreiswasserwacht zeigte sich begeistert: „Es ist jedes Mal wieder spannend, was hier alles geboten wird. Man merkt, den Leuten hier macht die Arbeit Spaß!“

Und für Freude am Engagement sorgt die Ortsgruppe mit immer wieder neuen Aktionen: Grillfeste, Teilnahme an der Cold Water Challenge, Ausflüge – Gemeinschaft wird hier großgeschrieben.

Stadträtin Waltraud Wellenhofer überbrachte zur Jahreshauptversammlung der Wasserwacht Bobingen nicht nur die besten Wünsche der Stadt, verbunden mit dem Versprechen, man werde die Ortsgruppe bei Planungen rund um die Sanierung des Aquamarin Hallenbads als hochwertigen Partner schätzen. Sie hatte neben viel Lob für die Vereinsführung und die unglaubliche ehrenamtliche Leistung auch eine persönliche Spende im Gepäck. Anlässlich ihres runden Geburtstages hatte sie statt Geschenken um Spenden für die Bobinger Jugendarbeit gebeten. Nun konnte Waltraud Wellenhofer an die Jugendleitung der Wasserwacht 250 Euro überreichen. "Kommentar Seite 1

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