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Königsbrunn

16.11.2016

Weggefährten begleiten Auftakt einer neuen Reihe

Nach dem offiziellen Teil gaben Musiker beider Orchester noch ein Abschiedsständchen für das Publikum.
Bild: Sabine Hämmer

Das Königsbrunner Blasorchester musiziert gemeinsam mit Musikverein Dösingen in der Mittelschule Süd.

Rund 150 Gäste erlebten in der Turnhalle der Mittelschule Süd ein hochklassiges Premierenkonzert, das gleichzeitig auch ein Abschiedskonzert für Ulf Kiesewetter, Leiter des Königsbrunner Blasorchesters, war. Im Rahmen der neuen Konzertreihe „Windspiele“ präsentierten das Blasorchester Königsbrunn und das Blasorchester des Musikverein Dösingen, einen bunten Reigen, arrangiert aus anspruchsvollen Werken.

Musikalische Zeitreise in die USA

Neben flotten Konzertmärschen gab es von beiden Orchestern auch Filmmelodien, meditative Klänge und bekannte Hits zu hören. „Die Blasorchesterlandschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vielerorts spür- und hörbar verändert und weiter entwickelt“, so Vorsitzender Walter Schuler. Die neue Konzertreihe „Windspiele“ soll dieser Entwicklung, im Namen, zur passenden Jahreszeit und mit den entsprechenden musikalischen Anforderungen gerecht werden. Den Auftakt setzte der Musikverein Dösingen, ein treuer Weggefährte der Königsbrunner Musiker bei diversen Musikwettkämpfen in der Mittelstufe beim Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM), unter der Leitung von Stefan Reggel mit dem Golden Eagle Konzertmarsch von Alfred Reed.

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Das „Olympische Thema 1988“, aus der Feder des bekannten Filmmusik Komponisten John Williams folgte nach, bevor für die Zuhörer mit „Virginia“, von Jacob de Haan, eine Zeitreise in die USA, über die Kolonialzeit bis zum Bürgerkrieg, begann. „Stal Himmel“, eine Komposition über norwegische Landschaften, verführte zart interpretiert zum Träumen, bevor kräftige Salsa Rhythmen, einfühlsam betont durch ein Klarinettensolo der Solistinnen, Kathrin Schmid, Denise Nowak, Leonie Eberle und Anita Schuster, das Tanzbein zucken ließen.

Nach der Pause begeisterte das Blasorchester, unter der Leitung von Ulf Kiesewetter, das Publikum mit Encanto, sowie dem Konzertmarsch, Venezia, von Gaetano Fabiani. „Bergwind“ ein meditativ anmutendes Stück von Martin Scharnagl entführte die Zuhörer in die unendlichen Weiten der Berge. Anschließend wurden diese mit „Spanish Tryptich“, ins südliche Spanien entführt.

Auf dem fliegenden Teppich, vom Wind getragen, reisten sie dann, mit „Aladdin“, aus dem gleichnamigen Film von Walt Disney zu Abenteuern in 1001 Nacht. Mit dem Welthit, „The glory of love“ war dann der offizielle Teil erst einmal beendet. Was nun folgte, stimmte sowohl Musiker, als auch Gäste eher traurig. Dirigent Ulf Kiesewetter gab bekannt, dass er zum Ende dieses Jahres seinen Posten beim Blasorchester aufgeben werde.

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